4 Buch, 1 Kap. 3?
die Nacheiferung in der Kunst befördert habe / wenganze Städte/ eine vor der andern/ eine vorzüglicheStatue zu haben sucheten/ <) und wen ein ganzesVolk die Kosten zu einer Statue sowohl von Göt-ter«/^) als von Siegern in den öffentlichen Spie-len aufbrachte. Einige Städte waren auch imAltertume selbst blos durch eine schöne Statue be-ka.it/ wie Aliphera^') wegen einer Pallas vonErzt, vom HekatodoruS und SostratuS ge-inachet.
K. 29. Die Bildhauerei und Malerei sindunter den Griechen eher als die Baukunst zu einer ge-wissen Vollkommenheit gelanget: den diese hat mehrJdcalischeS/als jene/ weil sie keine Nachahmungvon etwas Wirklichem hat sein können/ und/ nachder Notvweiidigkeit/ auf allgemeine Regeln und Ge-seze der Verhältnisse gegründet worden. Hene bei-den Künste/ welche mit der bloßen Nachahmungihren Anfang genommen haben/ fanden alle nöthigen
,l) pliii, I. 3?. c. 10. scct. Z7.
2) Oiun)S. c. 2?.
Fea tadelt hier den Autor mit unrecht/ indem erüber eine gar nicht angeführte Stelle spricht, in welcherlich natürlich der Beweis für das Gesagte nicht findenkonte. Me»er.
Z) I. (>. c.7. c. >4. c. >3. c. liZ.
> in Arkadien Kiebelis.
Ä) l. /^. c. 78..
Polubius sagt nichts davon, And Winckclmakihätte lieber T.hespiii, das wegen der Statue des Cupi-do berühmt war, anführen sollen Ke ssing.
P 0 l » bius bestätigt indeß wirklich an der angeführt?»Stelle diese Aussage. Auch T,l>« s» iü, Sl»mpia/K»?Md Knidos waren nebst vielen andern Städten undInseln durch ihre Statnxv besonders berühmt. M?«<>-'.
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