Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
33
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4 Buch, 1 Kap.

Verewigung seines' Namens gelangen; wie deil dieGriechen von den Göttern auch die Unsterblichkeitihres' Gedächtnisses zu erbitten pflegeten. >) Wirwissen noch izo den Namen des Baumeisters ei-ner Wasserleitung auf der Insel SamoS / unddesjenigen/ der daselbst das größte Schis ge-bauet hat;^) imglcichen den Namen eines berühmtenSteinmezen, welcher in Arbeit an Säulen sich her-vorthat: er hieß ArchiteleS, ) ES sind die Na-men zweier Weber/ oder Stiker bckaM/ die ei-nen Mantel der Pallas PoliaS zu Athen ar-beiteten;^) wir wissen den Namen eines Arbei-ters von sehr richtigen Waagen oder Waage-schalen: er dieß Part he ni u,S;5) eS hat sich

1) Po>ii6!pp> ap, 8t»Iz> scrm, in, x. ?>^g. in Liis.

2) Nei'vZot. I. Z. c. 6u.

3) l'Iicolior. praclrom. exist. 2. p. 22^

4) I. 2. c. 9. sn.

Akesa und Helikon aus Khvros, Fe«.

5) ^»v?n. 4. v> 4?.

Herr Winckel m a n mug die Worte des Iuvenals,auf die er sich desfalls beeilst:

nur in dem Katalogs des Junius gelesen haben. Denhatte er den I n v e n a l selbst nachgesehen, so würde ersich nickt von der Zweideutigkeit des Wortes I.i»x habenVerführen lassen, sondern sogleich aus dem Zusammen-hange erkaiit haben, daß der Dichter nicht Waagen oderWaageschalen, sondern Teller und Schüsselnmeine, Juvenal rühmt nämlich den Catullus,daß er es bei einem gesährlichen Sturme ;ur See wieder Biber gemacht, welcher sich die Geilen abbeißt, umdas Leben davon zu bringen: daß er seine kostbarsten Sa-chen in's Meer werfen lassen, um nicht mir samt demSchiffe unterzugehen. Diese kostbaren Sachen beschreibter, und sagt unter anderen:

1U« nec LrMnlun^ iililiNlchur mittere, /änc»ui'uie craK'ra eaxucen»