32 Geschichte der Kunst.
Erkentlichkcit gegen dicsc lezto Arbeit scheinet derGrund zu sein/ welcher die A mphikn?onc 6/ oderden allgemeinen Rath der Griechen/ bewöge»/ diesemgroßmüthigen Künstler eine freie Bewirti)ung durchganz Griechenland auszumachen.
§. 27. Überhaupt wurde alles' Vorzügliche inallerlei Kunst und Arbeit besonders geschäzet/ undder beste Arbeiter in der geringsten Sache konte zur
Die Verse des Simonidks finden sich bereits beimPausauias. (l^. >c>. c. 27.) Lessing.
>) ?Iin I. Z5. c. ^ccl. Z5.
Worin diese sreke öffentliche Bewirthung bestand / undwie diese freundliche Sitte aufgekommen und beobachtetworden/ lehren schon die gewöhnlichsten Handbücher überdie griechischen und römischen Gebräuche und Si'ten.Aber Fea gedenkt in seiner Anmerkung zu dieser Stell«einer im Museo Borgiano ju Velletri befindlicheniesscra . welche nach Vartt> ele ttl II s ue«
theil aus dem sünstcn oder sechsten Jahrhunderte vor un-serer Zeitrechnung ist, und also zu den ältesten griechi-schen Denkmalen gehört. Sie ward in den achtzigerJahren' des vorigen Säculums in Grokgriechenlgnd ge-sunde» und besteht in einer dünnen Platte von Er;tmir einer eingegrabenen Inschrift dorischen Dialekts.In dieser bemerkt man folgende drei neue Buchstaben I,-j-z welche aus mehreren Gründen den Buchstabe»1°, T, x, eiitsvreche». Die vo» B a r t h el e in » gemachtelateinische übersezung lautet »ach Folge der Verse also:
KVS.
Man vergleiche Heereus Erklärung dieses Täsebche»s in der Götting. Niblioth. der alt. Lit. u-K n n st. (5 St. t S. ) M e >1 e r nach F e a.