Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
31
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4 Buch/ 1 Kap. Zi

meiner Nuf auch an andern Orten die Nichter nichtgeblendet/ dem Verdienste das Recht abzusprechen:den zu Samos wurde Par rh asi u 6/ in dem Ge-mälde des Urtheils über die Waffen de6AchilleS/ dem T i man th e S nachgesezet. l)

§. ^>5. Aber die Nichter waren nicht fremde inder Kunst: den es war eine Zeit in Griechenland/wo die Lugend in den Schulen der Weisheit sowohlals der Kunst unterrichtet wurde/ und Plato er-lernete die Zeichnung zugleich mit den Iiöheren Wis-senschaften. Dieses geschahe, damit die Zugend/wie Aristoteles saget/ znr wahren Kentnist undzur Beurtheilung der Schönheit gelangen möchte.

ß.. Daher arbeiteten die Künstler für dieEwigkeit/ und die Belohnungen ihrer Werke sezetenstein den Stand/ ihre Kunst über alle S-bstchten desGewiiis und der Vergeltung zu erheben / wie vomPolygnotuS bekant ist/ welcher ohne Entgelddas Pöcile zu Atheii/'i) und wie es scheinet/ auchein öffentlich Gebäude zu DelphoS/ ansmalete/ woer die Erob erung von Troja vorstellete. Die

t) pliu. I. 35. c. io. sLct. 36. u. 3. t. 12. 11.

11.62,^ Mever.

2) Diog. liiert, plat. I. 3. segm. 2.

3) Oe I. 3. c. 3. in liiiL.

4) ia Liiuon. sc. 4.Z x. 4S1. pli». I.3Z. c. g.

5) Nämlich die Lesche. (?»»5on. I. io. c. 28.)

Die Gemälde zu Delvbos stetteten die Eroberungvon Troja vor, wie ich in einem alten geschriebenenSckolio über den Gorgias des Plato finde, und eben-daselbst bat sich die überschritt dieses Werks erhalten,welche folgende ist:

W i n ck e l m a >1.