Geschichte der Kunst.
ten/ dic Rom im Traume, oder, wie junge Reisen-de/ in einem Monate/ gesehen.
K. 2 i. Die Eyre und das Glük des Künstlershingen nicht von dem Eigensinne eines unwissendenStolzes' ab/ und ihre Werke waren nicht nach demelenden Geschmake/ oder nach dem übel geschaffenenAuge eines durch die Schmeichelei und Knechtschaftaufgeworfenen Richters'/ gebildet-, sondern die Wei-sesten deS ganzen Volks urtyeileten und belohnetensie und ihre Werke in der Versamlung aller Grie-chen/ und zu DelphoS so wie zu Korinth warenWettspiele der Malerei unter besondern dazu bestelle-ten Richtern/ welche zur Zeit des' PhidiaS ange-ordnet wurden. ) Hier wurde zuerst PananuS/der Bruder/ oder wie Andere wollen/ der Schwe-stersobn des PhidiaS/ mit dem TimagoraSvon CdaleiS gerichtet/ wo der lezte den Preis er-hielt. Vor solchen Richtern erschien ?letion mitseiner Ver mä h lun g Alexanders und derRo-xane;^) derjenige Vorsizer/ welcher den AuSsvruchthat/ hieß ProxenideS/ und er gab dem Künst-ler seine Tochter zur Ehe. Man siehet/ daß ein allge-
gronen Haufen abzusondern, und ein seichter britischer
welcher gleichwohl Rom gesehen, betet jenem nach.W i n ek el m a n.
1) plin. I. 35. c. c). scct. 35.
2) I. g. p. 543. ^irinc.
In dieser Stelle ist von keinem Wettstreite mit demTimagoras aus ChalciS die ?iede ; man findet dieBestätigung des Geeggten bei P l in i us. ' sl.. 35 g.sccl. 35.) Der Kunstler hieß nicht Panäus, wie W i n-ckelmaii und Fea geschrieben, sondern Panänus.(?lm. I 35. c. ü. üuct. 3j. t^uuüiin. 1.5. ti. II.) Meyer.
Z) I^iiiei 11 ll i'Dilot. Z. 5.
lSeiidschrc ib. üb. d. Gedanken ic. §.