2o Geschichte der Kunst.
len zu Korinth, und in den pythischen zu Sicyon. yPythagoraS trug zu EliS den Preis davon/ undunterrichtete den Eurymenes/ daß er an eben demOrte den Sieg erhielt. Auch unter den Römernwaren die Leibesübungen der Weg/ einen Namenzu erhalten/ und Papirius/ welcher die Schandeder Nömer »cl ?ui-cul»s L-nitlin-ls an den Samniternrächete/ ist uns weniger durch diesen Sieg/ alsdurch seinen Beinamen: der Läufer/ bekaiit/^)welchen auch Achilles beim Homerus führet.ES wurden nicht allein die Statuen in der Ähn-lichkeit der Sieger/ die sie vorstelleten/ gebildet/sondern auch die Pferde/ die in den Wettlaufen denSieg erhielten / wurden nach dem Leben gemachet/wie dieses besonders von des atheniensischen CimonSPferden berichtet wird.
§. 16. Nächst diesen Ursachen kan die Vereh-rung der Statuen als eine der vornehmsten an-gesehen werden; den man behauptete/ daß die ste-testen Bilder der Gottheiten/ da deren Künstler nichtbekant waren / vom Himmel gefallen wä-
ren/ und daß nicht allein diese Figuren/ sondern
1) O!oA. I^aert. I. Z. segm. 4. L)riII. contra ^uü.in.!. 6. z>. 203. krucker. iiist. crit. l. 2. c. 6. scct.>. Z- 4-
Brucker hält dies für ein Volksmärchen/ aber ohneweitere Gründe anzugeben—Winckelman hat Si>c»on mit Delphi verwechselt; den bci Delphi wur-den die pythischen Spiele gehalten; Sie»on aberhatte die Leitung und Anordnung der isthmi-schen Spiele zu besorgt«. (pausan. I. 2. c. 2. I. io>c. Z7. Stral). l. g. p. 6.^1.) F e a.
2) Lenllez-'s <Iiss. uziou tlie cxistlcs ok klialar. p. 23.
Z) I^iv. I. g. c. 16.
/,) var. lust. !. g. c. Zz.