4 Buch, 1 Kap.
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Kindheit einem Tempel weihete. Die Ehre einerStatue war zu Athen / was ein nakter unfruchtba-, rer Titel/ oder ein Kreuz auf der Brust/ die al-lerwohlfeilste Belohnung der Könige unserer Zeitenist. Also erkanten die Athenienfer das Lob/ welchesihnen PindaruS nur wie im Vorbeigehen / in ei-ner seiner Oden/ die sich erhalten hat/ nicht miteiner freundlichen Danksagung; sondern sie errichte-ten ihm eine Statne/ an einem öffentlichen Ortevor einem Tempel des MarS. Da nun die äl-testen Griechen das Gelernete dem/ wo sich die Na-lur vornehmlich äusserte/ weit nachsezeten:^) sowurdeu auch die ersten Belohnungen auf Leibesübun-gen gefezet/ und wir finden von einer Statue Nach-richt/ welche zu EliS einem spartanischen Ringer/EutelideS/ schon in der acht und dreissigstenOlympias ausgerichtet worden, 4) vermuthlichist dieselbe nicht die erste gewesen. In kleinerenSpiele»/ wie zu Megara, wurde ein Stein mitdem Namen des Siegers aufgerichtet. 5) Daher su-cheten sich die größten Männer unter den Griechenin der Jugend in den Spielen hervorzuthun; Chry-sippus und Kleanthes wurden hier eher/ alsdurch ihre Wellweisheit/ bekant:<>) ja/ Plato selbsterschien unter den Ringern in den isthmischen Spie-
i) 81c. I. 19. Z. 2.
Pindars Ode, worin er Athens mit Ruhm gedach-te und es nante, ist nicht ganz, sondernnur in einzelnen Bruch sinken aus uns gekommen.(Hcllneilll?!'. früAmenw. p. 5o.) Meyer.
3) IX. v. 162. Turlx. v. 79.
j 4) I. 6. c. 16.
5) VII. v. 167.
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