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4 (1825)
Entstehung
Seite
15
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4 Buch/ 1 Kap.

saget, die Traurigkeit aus dem Leo:n zu verdrän-gen. ')

§. 10. Begreiflicher wird dieses aus Verglei-chung der Griechen mit den Römern, bei welchendie unmenschlichen blutigen Spie'e, und mit demTode ringende und sterbende Fecl.ter, auch inihren gesittetesten Zeiten, dem ganzen Lol>e die an-genehmste Augenweide in ihren Schaupläzen waren:die Griechen hingegen verabscheueten diese Grau-samkeit ; und da ein solches schreklichcs Spiel zuder Kaiserzeit in Korinth sollte angestellet werden,sagete jemand, man müße den Altar der Barm-herzigkeit und des Mitleids umwerfen, bevorman sich entschließe, diese Grausamkeit anzuschauen;endlich aber siibretcn die Römer diese Spiele selbstzu Athen ein. 3)

1) l'liucz'iZ. I. 2. c, Zg.

Bei den Arkadier» , welche vermöge ihres kälteren undrauheren Klimas die wildesten unter den Griechen wa-ren , wurden die Spiele und die Musik mehr als anders-wo geübt, um sich jene Sanftheit des Sinnes zu er-werben, welche ihnen von Natur fehlte. Man vergleichehierüber die merkwürdige Stelle des Polobius. (1^. 4.x, -Sg. in Lne, et 2go,) Durch die öffentlichen Spielesuchte man auch die Eintracht unter den verschiedenengriechischen Stämmen zu bewirken (Sirab. I. 9. p, 642.):>nd die körperlichen Übungen zu befördern, damit tapfereKrieger selbst in einem Klima gebildet würden, welchesim Ganze» die Körper leicht verweichlichen kviite. Fea,

2) poliüc. 316.

3) I_.uc!an. Z. 5^. pliilosir. vlt. ^poll. I. 4. c. 22.

Lucian erzählt hier, daß die Athenienser das Volk inAorinth nachahmen, und auch bei sich jene grausamen Fech-terspiele einführen wollten ! das, aber sich der Philosoph De-mo nax diesem Vorhaben mit de» erwähnten Worte» wi-