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pheus in der Landschaft Elis/ angeordnet waren;und an dem Feste des philesischen Apollo warauf den gelehrtesten Kuß unter jungen Leuten einPreis gesezet. l) Eben dieses geschah unter Entschei-dung eines Richters, wie vermuthlich auch dort zuMegara bei dem Grabe des DiokleS. ZltSparta^) und zu Lesbus in dem Tempel der Ju-no^») und bei den Parrhasiern^) waren Wett-streite der Schönheit/6) unter dem weiblichen Ge-schlechte.?) Die allgemeine Achtung der Schönheitging so weit/ daß die spartanischen Weiber einenApollo oder Bakchus/ oder einen Nireus,NarcissuS/ HyacinthuS/ oder einen Kastorund Pollux in ihrem Schlafzimmer aufstelleten/um schöne Kinder zu haben/ wie Oppianus be-zeuget. Hat es Grund/ was Dio Chrysosto-mus von seinen und des TraianuS Zeiten sa-get/ 9) daß man nicht mehr auf Mnliche Schön-heiten achtsam sei/ oder dieselben zu schäzen wisse.
1) I^utat. arl ^tat. I. 8. v. 196.
2) ?I,eocrit. IckvII. XII. 12. v. 2g— Z-s.
z) IVlusscuz 60 tleron et l ^eanckri allior. V, 76.
4) ^lken. "l. »Z. c, g. I». gc>.^
5) Ick. I> c.
i?) gcnant. W i n ckel >n a ki.
7) Auch unter dem mänlicken Geschlechte waren solch«Wettstreite der Schönheit. t c.) Fea.
L) I. 1. v. 35^.
g) -1. D. 26g.
Die ganze Rede verräth einen für die Schönheit Wahr-hast begeisterten Sin/ und verdient / selbst abgesehen vonihrem historischen Werthe, schon >weg«n der edlen Svrache/Wovin si? abgefaßt ist, eine besondere Sichtung. W e»e r.