4 Buch, 1 Kap.
welches ein ungedrukter Scholiast dem Simonideöoder dem Epicharmus zuschreibet/ unter den vierWünschen, von welchen Plato nur drei anfudret/^)der erste: gesund sein; der andere: schön vonGestalt sein/ ^cvcs-Z-«« oder
wie nach gedachtem Scholiasten die eigent-lichen Worte hießen); der dritte Wunsch war: recht-mäßig reich sein und der vier-te/ welchen Plato nicht anführet/ war: mit sei-ne» Fre u n d en ln stig und froh lich sein
H-Xk-v) ; diese Bedeutung des Worts kan hierbeiläufig zur Erläuterung des Hesychius dienen.
§.«. Da also die Schönheit dergestalt von denGriechen gewünschet und geachtet wurde/ und nichtsverborgen blieb/ was dieselbe erheben konte;so suche-te eine jede schöne Person durch diesen Vorzug dem gan-zen Volke bekant zu werden / und sich insbesondere denKünstlern gefällig zu erzeigen / weil diese den Preisder Schönheiten bestimmeten / und eben dadurch hat-ten sie Gelegenheit/ die Schönheit täglich vor Au-gen zu sehen. I«/ eS war dieselbe gleichsam einVerdienst zum Ruhme/ 2) und wir finden in den
opferte ihm bei demselben. (Nero<I»t. 1.5. c. 47 )Winck elmaii.
Mit welcher Begeisterung die Jugend und Schön-heit des blühenden Alters von den Griechen gefeiertwurde/ könten fehr viele Stellen aus den Alte», beson-ders aus Plato, beweisen. Wir führen statt aller nureine eiinige Stelle aus Xenoplion (8)-,»xo5, c. 4. 8 11.)an, welche dem Kritobulos in den Mund gelegtist: «v --->!»
x-cxi? »Ich schwöre bei allen Eöt-
>, tern, daß ich für den Preis der Schönheit alle Gc->, walt des Perserkönigs hingeben würde. " Meyer.
1) Oo 1. » I. 2. x. 661. ^rluc.
2) Die Buhlerin Phryne wurde wegen ihrer Schönheit