Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
10
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Geschichte der Kunst.

fröhlicher wird sie/ und desto allgemeiner ist ihrWnke.'l in geistreichen wiz.gen Bildungen , und inentschiedenen und vielversprechenden Zügen. Wodie Natur weniger in Nebeln und in schweren Dün-sten eingehüllet ist/ sondern in einer heiteren undfr» liehen Luft wirket, wie Euripides die athe-niensische beschreibet,') gibt sie dem Körper zeitiger ei-ne reifere Form; sie erhebet sich in mächtigen/ son-derlich weiblichen Gewächse»/ nno in Griechenlandwird sie ihre Menschen auf das Feinste vollendethaben - den was die Scholiasten vorgeben von denla>'.eil Köpfen oder langen Gesichtern der Einwoh-ner der Inlel Eubö a/ ^) sind ungereimte Träu-me/ und erdacht/ um eine Herleitung des Namenseiner Nation daselbst/ die hießen,- zu

finden.

§. 7. Die Griechen waren sich dieseS/ und über-haupt/ wie PolvbiuS saget/ ihres Vorzugs vorandern Völkern bewußt/^') und unter keinem Volkeist die Schönheit so koch als bei ihnen geachtet wor-den;^) es war in einem bekanten uralten Liede/

1) Md. v. gzg 33g.

2) l.Hier stand in den frühern Ausgaben wieder Halbinsel.^

3) Lcliol. ^p»IIou. I. i. v. io2.s.

4) I.. ?, p. ^3>. pUnc.

5) Der Priester eines jugendlichen Juviters zu Ägä,des i sm eui scheu Avollo, uud derjenige / welcher zuTanagra die Procession deö Mercurius mit einemLamme auf der Schulter führet?, waren allemal Jüng-linge, denen der Preis iu der Schönheit war zuerkautworden, l^si^nn. > 7. c, 24. I. g. c. >0 I 9 <!. 2-1.)Die Stadt Egesta in Sicilien richtete einem Philiv-xüs, welcher nicht ihr Bürger, fondcru aus Krotonwar, blos wegen seiner vorzüglichen Schönheit einCrabmal wie einem vergötterten Helden auf, und men