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lebeteii/^) welcher ihnen zwar nicht einen immer-währenden Frühling genießen ließ, (den in Thebenschneiete es die Nacht/ da der Aufstand wider diespartanische Regirung ausbrach / so stark/ daß nie-mand aus dem Hause ging/^) sondern der vor-züaliche Himmel bestand in einer gemäßen Witterung/welche als eine von den entfernteren Ursachen deöVorzugs der Kunst unter den Griechen anzusehen ist.Dieser Himmel war der Quell der Fröhlichkeit indiesem Lande/ und diese erfand Feste und Spiele,und beide gaben der Kunst Nahrung / die den höch-sten Gipfel bereits erreichet hatte/ da das/ was wirGelehrsamkeit nennen/ den Griechen noch nichtbekant war, als welche annoch zu diesen Zeiten einenbesonderen Begrif von dem Ehrenworte Scribenthatten. ES wurde derselbe einigermaßen für ver-ächtlich gehalten/ und Plato lässet den Sokra-teS sagen/ daß angesehene Männer in griechischenStädten keine Schriften entworfen noch hinterlassenhätten/ damit ste nicht unter die Sophisten ge-zählet werden möchten. 3)
§. 6. Vieles / was wir uns als ideali sch vor-stellen möchte«/ war die Natur bei ihnen. DieNatur/ nachdem sie stufenweise durch Kälte und Hizegegangen, hat sich in Griechenland/ wo eine zwi-schen Winter und Sommer abgewogene Witterungist/4) wie in ihrem Mittelpunkte gesezet/ und jemehr sie sich demselben nähert/ desto heiterer und
>) plutarcl,. p, 5gg. lplat, !n liln-eo, x. I I.)
2) plutai-cli, <Ie Locratis Oenio. p. 5g4>
3) Nicht dem Sokrates, sondern dem Phädros legtPlato diese angeführt«! Worte in den Mund.
p.25^,) Me»er.
4) tlerollot. 1. Z. c. !vö. in I'ÜNRO. ^>. 24.