s Geschichte der Kunst.
würden. Die Abhandlung von der Kunst der Ägyp-ter/ der Hetrurier und anderer Völker/ kan unsereBegriffe erweitern / und zur Nichtigkeit im Urtheileführen: die von den Griechen aber soll suchen / die-selben auf Eins und auf das Wahre zu bestimme»/zur Regel im Urtheilen und im Wirken.
§. Z. Diese Abhandlung über die Kunst derGriechen bestehet ans vier Stüken: Das ersteund vorläufige handelt von den Gründen undUrsachen d eS A ufnehmenS und d eS Vorzugsder griechischen Kunst vor andern Völ-kern; das zweite von dem Wesentlichen derKunst; das dritte von dem Wachs tu nie undvon dem Falle derselben; und das vierte vondem mechanischen Theile der Kunst. DenBeschluß dieses Kapitels machet eine Betrach-tung über die Malereien aus dem Alter»t n in e.
§. Die Ursache und der Grund von demVorzuge/ welchen die Kunst unter den Griechen er-langet hat/ ist theils dem Einflüsse des Him-mels'/ theils der Verfassung und Regirnngund der dadurch gebildeten DenkungSart/ wienicht weniger der Achtung der Künstler/ unddem Gebrauche und der A n w endun g der Kunstunter den Griechen zuzuschreiben.
ß.6. Der Einfluß des Himmels muß denSamen beleben/ aus welchem die Kunst soll ge-trieben werden/ und zu diesem Samen war Grie-chenland der auSerwcihlere Boden; und das Talentzur Philosophie/ welches EpikuruS den Griechenallein beilegen wollen/ >) könte mit mehrerm Rechtevon der Kunst gelten. Die Griechen erkanten undpriesen den glüklichen Himmel/ unter welchem sie
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