Baukunst der Alten.
kcit mit der Richtung der Fischgräten/ und die Al-ten opus spic-ttum, weil die Ziegel liegen wie Körneran einer Kornähre/ welches Perrault nichtverstanden hat/ wie bereits anderwärts bemerket ist.^) !Über diesen Grnnd wurde ein Mörtel mit gestoße-nen Ziegeln geleget/ und über diese Lage vielmals einMisaico von kleinen weissen würfelichten Steinen gese-zet. Hier ist zu merken/ daß die musaischen Arbeitender Alten nicht aus lauter harten Steinen bestan-den/ wie man insgemein glaubet und schreibet/ son-dern sie nahmen dazu auch GlaS von allerhand Far-ben/ wie man izo arbeitet. So siebet man eS nochizo in der Villa Hadriani bei Tivoli. Die Altenhatten unter ihren Leibeigenen auch Leure/ die be-sonders allerhand Arten von Estrichen zu arbeitenverstanden/ welche psviiNenwrii hießen. Der ganzeBoden des herculanischen Theaters (oder die Cavea/Parterre/ wie wir es izo nennen) war aus großenTafeln von Giallo gepflastert/ ja in der Villa Had-riani war ein Teich von . . . Palmen in der Länge/und von .... in der Breite/ mit eben diesem Mar-mor ausgeleget. In demselben fanden sich vieleKöpfe der Samlung des CardinalS Polignac.
§. 44. Das dritte Stük diefeS ersten Kapitels/welches von der Form der Gebäude und von denTheilen derselben handelt/ hat natürlich zween Theile.Das erste Theil begreifet die bürgerlichen Wohnun-gen und die öffentlichen Gebäude in sich/ und weilqn Wohnungen nur in der Zeit/ wo die PrachtüberHand nahm/ Säulen angebracht wurde»/ so ge- 'höret dasjenige/ was von diesen insbesondere zu
1) HI. ?a kem.-tics. 5ui' puely. Inscr. änlich lZan?les I <1<Z8 Inscr. t. 420. eckt. I?ar
2) Vulpii I'akula x. i5.