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2 (1825)
Entstehung
Seite
503
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Fragment.

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Marino bei Rom/ entdeket/ an einem Orte, wel-cher ehemals »c! liovill-»«, Ulld izo !>Ue Vistocclneheisset/ wo die berühmte Vergötterung des Home»rus/ im Palaste Colon na/ gefunden wurde/und manglaubet/ daß ebendaselbst eine Villa Kaisers Clau-dius gewesen sei.

ß. ^2. Eben so besonders war die Bekleidungder Mauern mit diken Tafeln von Glas'/ in einigenZimmern der Villa Kaisers AntoninuS PiuS beiLanuvium/ izoCittaLavinia/ welche der Herr Car-dinal Alexander Albani im Nachsuchen unterdiesen Trümmern entdekete/ und dieses waren viel-leicht Sviegel. Von einem solchen Zimmer meldetauchVopiscuS. i) Georg FabriciuS behaup-tet/ daß inden Badern des Agrippa Bogen nebstFußboden von Glase gewesen/2) welches man an sei-nen Ort gestellet sein lässet; was er selbst gesehen/waren kleine Stüken GlaS/ welche daselbst ausge-graben worden.

§. ä. Der Fußboden in Bädern und anderenGebäuden wurde zuweilenvon kleinen Ziegeln geleget/welche senkrecht auf ihre schmale Seite gesezetsind/ und zwar so/ daß sie Winkel miteinandermachen / so wie noch izo gebräuchlich ist/ und alleStraßen zu Siena und in allen Städten des Staatsvon Urbino sind auf solche Art mit Ziegeln gepfla-stert. Ja dergleichen Pflaster war ehemals in demneuen Rom/ und auch zu Florenz bis in's drei-zehente Jahrhundert/H da man anfing/ die Straßenin dieser lezten Stadt mit großen breiten Kiesel-steinen zu belegen. Man nennet dergleichen Arbeit»coltello, oder auch -xiii-t xesce, von der Ähnlich-

») 8almas. in Vopisc. p. 4. k.

2) N.0M. p. 2!0.

H) LaltNnucci, ZVot'iaie üe'protess. äise^nv. t. » p. 3o.