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Baukunst der Alten.
die Bekleidung abgefallen ist/ siehet die Mauer aus/als wen sie gemachet worden/ bloß zu erscheinen.Dieses gilt auch von Mauern von Ziegeln / die mitmarmornen Platten beleget waren/ wie an demVorsprunge des PorticuS am Pantheon. DasBetragen der Mauern geschahe mit mehr Sorgfaltals izo; den es wurde bis an siebenmal wiederholet/wie VitruviuS anzeiget / jeder Auftrag dichtgeschlagen / und zulezt mit gestoßenem und fein ge-redetem Marmor überzogen; eine solche Bekleidungist dennoch nicht über einen Finger dik. Es wardaher eine übertünchete Mauer so glatt als einSpiegel/ und man machete Tischblätter aus solchenGtüken Mauerwerk. Hn den sogenanten SetteSäle/ oder in dem Wasserbehälter der Bäder desTitus zu Rom/ und in der Piscina mirabilebei Baja/ welches ebenfalls ein Wasserbehälter war/ist man nicht im Stande/ von den Wänden undPfeilern die Bekleidung abzuschlagen/ sondern sie istso hart als Eisen/ und glatt wie ein geglätteterSpiegel. In geringeren Gebäuden oder in Grab-mäler»/ wo die innere Seite der Mauer nicht mitgleicher Sauberkeit gezogen ist/ findet sich die Be-kleidung an zween Finger dik. Ausserordentlich istdie Nachricht/ welche Santes Bartoli von Zim-mern gibt/ deren Wände ganz mit dünnen kupfer-nen Platten beleget wäre»/?) so wie es der Tempeldes Jupiters zu Antiochia mit vergoldeten Ble-chen war. Diese Zimmer wurden zu dessen Zeit/das ist/ zu Ende des vorigen Jahrhunderts/ ohnweit
,) I^> 7. e. Z.
Z) In dessen Nachrichten von entdeketen Altertü-mer», welche unter andern zu Ende der kom» sniicae angehänget sind. W i n ck e l in a n.
Z) I^iv, I. 41, c> 26,