Fragment.
gesezet hatte/ welches in ein paar Tagen geschiehet/so wurde die Mauer aufgeführet/ und von denselbenist erstlich an sich selber/ und nachher von ihrerBekleidung zu reden. Die Mauern von vierekichtenSteinen/ es sei Tufo/ Peperinv/ Travertinooder Marmor/ wurden ohne Mörtel auf einandergeleget/ und halten sich durch ihre eigene Last. Inganz alten Zeiten wurden die größten Steine zuGebäuden gesuchet/ und daher kam die Sage/ baß esWerke der Cyklopen wären/l) undvon denStcidtenSlrgoS und Mycenä wurde es insbesondere gesaget:-)eben so werden noch izo die Trümmer von demTempel des Jupiters zu Girgenti in Sicilien vonden Einwohnern der Palast der Riesen genant.^)Die Steine sind insgemein so winkclrecht und scharfbebauen / daß die Fugen derselben wie ein dünnerFaden scheinen/ und dieses ist/ was bei einigenScribenten Heisset/ welche sonderlich an dem
Temvel zu Tegea/ vom Skopas gebauet/ gerühmetwird) an einem Tempel zu Cyzicum waren di«
1) paiisaii. I. 2> sc. ik> Z. 4.^
2) Ixliig- ^u>. v. >82 et 1Z01. laur, v. 844.?roatl. v. >c>gg. llcrc. kui». v. >5 et 944.
Z) k^ael!. lier. 8ic. Oec. 1. 1.6. x. 127, edit. psnorin. i56K.
4) pausn». 1.3. l^c. 46. Z. 3—4.^
Die übersezer haben dieses Wort am angeführeten Ortedurch Summetrie gegeben; wir finden es aber an denmehreste» Orten / wo es beim Pausan>->s vorkomt/von der genauen Fügung der Steine gebrauchet.Siehe I. 2. 26. Z. 7.) I. 9. le- 3Z. Z. 4. I. 32. c.Zg. S. Es war dieses Wort in gegenwärtigem
Verstände gleichbedeutend mit und diese beiden
Worte werden mit einander verwechselt/ so daß »^-,>>1auch von der Harmonie gebrauchet wird. Winekel-maii.