Fragment.
Haben nach Rom liefern:^) Umbrien/ ferner dieProvinz/ welche izo die Marca heisset/ und auch dieTerra di Lavoro in Campanien/ gaben dreitausendKarren Kalk / und Toscana achthundert.
K.tS. Bei der Art zu baue»/als dem zweitenStüke des wesentlichen Theils der Baukunst/ fan-gen wir billig bei der Grundlage an/ welche entwe-der von großen vierekichten Stnken Tufo war/wie ich vorher angemerket habe / oder von kleinenSinken Tnfv/ welches die gewöhnlichste war/ und esnoch izo ist. Der Grund dieser lezteren Art wurdefolgendermaßen geleget/ wie man an den Ruinen ste-het. Man^ warf den Mörtel/ das ist: Kalk mitPuzzolana durch einander geschlagen/ mit Muldenhinein / und Stüke Tufo darauf/ und dieses Hin--einschütten des Mörtels und der Steine wiederho-let«! man / bis die Grube voll war. Eine solcheGrundlage sezet stch in ein paar Tagen/ und wirddurch die Puzzolana so hart und fest/ daß man un-mittelbar nachher darauf bauen kan. Überhaupt isthier auch bei den ausgefülleten Mauern über derErde zu merken/ daß in Abstcht der Eigenschaft derPuzzolana allezeit von den Alten mehr Mörtel alsSteine gebrauchet stnd: auf eben diese Art sind allealte Gewölber gemachet- An Mauern von Ziegelnaber/ oder die auch nur mit denselben gefüttertsind / ist das Kenzeichen der guten Zeiten der Ban-kunst/ wen dieselben mit wenig Mörtel geleget oderverbunden stnd/ welcher vielmals kaum einen Feder-kiel dik lieget zwischen den Ziegeln/ die nicht zweenFinger in der Dike haben.
§. 20. Wen das Gerüste zu den Gewölbern vor-her mjt Schalen oder Brettern war geleget worden/schüttete man/ wie bei Grundlage»/ Mörtel und
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