Fragment.
in dcit Händen des bekanten AntiquariuS Fieoro-ni; folglich muß sich dieser Granit innerhalb drei-hundert Jahren erzeuget haben; den nach dieserZeit wird man schwerlich Säulen in Ägypten habenauShauen und nach Rom kommen lassen. Die Kai-ser des vierten Jahrhunderts zersiöreten ältere Wer-ke/ um die ihrigen davon auszuführen.
§. 10. Daß der Travertino in den ältesten Zei-ten der Republik noch nicht sehr gewöhnlich gewe-sen/ kan man aus merkwürdigen Inschriften schlie-ßen/ welche noch damals in Peperino gehauen wur-den/ wie diejenige ist/ welche dem L. CorneliusSeipio BarbatuS oder Nasiea gesezet wurdet)dem würdigsten Manne seiner Zeit/ wofür er bereitsin seiner Jugend von ganz Rom erkant wurde/ wiediese Inschrift und LiviuS bezeugen. ES ist die-selbe im zweiten punischen Kriege gemachet/ undstehet in dem Zimmer der Handschriften der barbe-rinischen Bibliothek. Sie ist fast von gleichem Altermit der duili sehen / welche vermuthlich auch nurin solche Steine gehauen gewesen sein wird/ undnicht in Marmor/ wie aus einer Stelle des SiliuSvorgegeben wird. Den die Überbleibsel vonMarmor sind nicht von derselben Zeit und Selbe-nnS4) und andere Gelehrte wären über das Altertumderselben nicht zweifelhaft gewesen/ wen sie die In-schrift selbst sehen können. Der Marmor wurdespät in Rom bekant / aber eher/ als im 676Jahre 5er Stadt/ wie jemand vorgibt: 5) den Pli-
oni8 elogium contirietur. Nomas 1617. 4.
2) 1^. 29. c. 14.
Z) tle Oaxitol. e. 33. p. 124. e«Iit. 1617.4,'
4) Alarm. ^run6el. p. io3.
5) Oc»??,?, Iiiser. tlcUa Oolon. ro?tr. Oui!. (Z.0Q1. i63^
4.) x. 3.
Winckelman. Z. 21