Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
479
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Fragment.

st i n a/ derPallaS auf dcm ForodeSNervo u.s. f.Die Tempel aber waren überall mit diken Plattenvon Marmor bekleidet/ so daß sie völlig aus Mar«mor gebauet schienen.

§. 7. Mit Ouaderstüken von Peperino sindferner die Erhöhungen auf beiden Seiten der altenrömischen Straßen zur Bequemlichkeit der Fußgän-ger gemachet/und dieses geschahe auf der appischenStraße, wie aus demLiviuS zu schließen ist/>)hundert und vierzig Jahre nach geendigtem Pflasterdieser Straße. Diese Steine waren an einigenOrten mit eisernen Klammern zusammengebun-den/'^) welches aber nicht von den ausrecht stehen»den niedrigen Kieselsteinen/ mir welchen die Stra-ßen allenthalben/ wie mit einem Nande/ eingefassetsind/ nach der Auslegung eines neueren Scribentenkan verstanden werden. Die Erhöbung der Stra-ße für die Fußgänger war nur nahe an den Städten/und ist bei Albano und Terracina an drei Palmenhoch / und eS war dieselbe nicht weiter im freienFelde fortgeführet/ ausgenommen wo tiefe Gründesind / und das Pflaster vom Wasser konte überflössenwerden/ wie man auf der Straße nach Ostia siebet.Folglich war es eine Bequemlichkeit/ um zu Pferdezu steigen/ nur nahe an den Städten und in denGründen.

§. d. Hn folgenden Zeiten / und nachdem dieRömer Herren von Tibur waren/ fingen sie an / mitdcm tiburtinischen Steine, welcher izo Traver-tino keisset/ zu bauen. Dieser Stein/ welcher här-ter als Sperone und Peperino / und weicher alsNarmor ist/ und dessen ähnliche Arten finden sich

i) I,. 41. c. 32.

z) 8tat. Lilv. I. 4. c. Z. v. 4S.

Z) kramli, Vi» I> l. c p. Z7.