^66 Baukunst der Alten.
die Augen fällt/ und bei den Griechen hieß/ >)
wurde besonders ausgczieret/ undHomeruS nenneres daher „ das' allenthalben
„ glänzende und schimmernde Theil. "
K. 22. Die Gewölber/ welche keine vertiefeteF elder hatten/ von welchen oben geredet ist/^) wur-den insgemein mit GypSarbeit gezieret/ wie mansonderlich an dem Gewölbe eines Bades zu Baja beiNeapel siehet/ wo die Venus Anadyomene/ Tri-tonen/ Nereiden und dergleichen auf das schönsteausgearbeitet sind/ und sich bis izo unversehrt er-halten haben. Diese Arbeit ist nicht sehr erhöbe»/und dadurch hat sich dieselbe mit erhalten: wo mandergleichen Werke in neueren Zeiten sehr erhobengemachet hat/ haben sie insgemein gelitten/ und andem Gewölbe der St. PeterSkirche/ deren Nosenvon Gyps drei Palmen dik sind/ ist dieses fast un-vermeidlich.
§.23. ES wurden so / wie izo/ sowohl Felderals Figuren an den Deken und Gewölbern vergol-det/ und das Gold an einem verschütteten Gewölbevon dem Palaste der Kaiser hat sich/ ohngeachtetder Feuchtigkeit/ so frisch erhalten/ als wen esneulich aufgetragen wäre. Die Ursache davon liegetin der Dike des geschlagenen Goldes bei den Alten:den bei Vergoldungen im Feuer war ihr Gold/ wel-ches sie auslegeten/ gegen die heutigen Blätter inder Stärke wie sechs gegen einS/ und in anderenVergoldungen wie zwei und zwanzig gegen eins;wie Buonarroti ausführlicher angezeiget hat.
») Oasauli. in l'Iienzzli. (Hinget, c. 21. ZZo.
2) Ix. S. VII l. v. 4ZS.
Z) Eine klciiicProbe davon findet man, wie es mir scheint, in denG e mal den vo nH ercu I an 0, 57. 5!Z,6i,)F ea,
4) Oüsei'vo?, iswr. 5vpi', -ilcun. mcdügl. t»r. Zo. —'
z?l. LG. d. K. 7 B. 2 K. I I §.1