Baukunst der Alten.
man unsere Asche samlet und beisezet. Auf zweiandern Stüken umarmet SilenuS einen jungen ge-flügelten Genius des BakchuS/ und nähert sichdemselben/ um ihn zu küssen.Von diesem Geniushabe ich in der Beschreibung der stoschi sehengeschnittenen Steine gehandelt. 2) Diese er-hobenen Werke waren übermalet/ wie sich an eini-gen deutlich zeiget.
§. 17. An der Cornische des Gebälkes standeninsgemein Löwenköpfe in einer bestickten Weite/ ent-weder zum Ablaufe des WasserS/ oder zur Andeu-tung desselben: an dem Gebälke auf drei Säulenim Campo Vaccino zu Rom hat sich die Cornischemit den Köpfen erhalten.
§. 18. Wo an Tempeln oder Gebäuden rundeÖfnungen anstatt der Fenster waren/ wurden Krän-ze von Bändern oder Blumen umher geschnizet. ^')An dem Gipfel des donnernden Jupiters aufdem Capitolio hingen kleine Gloken. 5)
K. 19. Der Bogen der Nischen wurde in Ge-stalt einer Muschel gezieret/ und das älteste Werk,
1) Cavaeevvi (kllccolts <1! swtue, t. z. tav. 46.) gibtdie Abbildung davon; es scheint vielmehr/ daß der»ius den Silenus siuze. Fea.
2) s2Kl. tSAbth. I4Z7 —I4Z8N.1
3) Auch an den Ruinen Von Palnuira/ kuins cck?!>In>. x. 5 — lg.) hat sie sich erhalten/ und zum Theil«n dem Tcmvel des mänlichen Gliiks/ iezo S-Ma-ria Ägyptiaca/ nahe an der Tiber/ (dessen Abbildungbei Desgodetz (I, c. z>, 42,) und am Giebel des Tem-Vcls zu Cora/ wo sie mehr zur Zierde als zum Nuzendient. Ganz sieht man eine Cornische mit Lowenköpseuam Porticus der Kirche S. Lorcnzo Vor Nom. Fea.
/j) Lcaliger. Lonject. Varroü, <Io ling. ial. I. 6. I>.>og — i ro.
?) Luei. in c. g>.