Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
460
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Baukunst der Meu.

piters zu Elis aufhängen ließ/ waren vergoldet, i)Die Waffen des Poeten AleäuS/ welche er in derFlucht zunikließ, und die von den Athenienseman dem Tempel der Pallas auf dem Sigäo ausge-hänget wurden/^) standen vermuthlich an eben demOrte des Gebälkes. An dem ersten von beiden Or-ten des Pausanias haben der lateinische und ande-re ttbersezer das Kapital anstatt des Gebälkes oderder Friese desselben genommen/wider die Bedeutungdes Worts: den heisset eigentlich ein Stiik

des GebälkeS/ welches von einer Säule bis auf dieandere reichet/ wird aber hier/ wie anderwärS,entweder für das ganze Gebälke / oder insbesonderefür die Friese genommen. An dem Tempelzu Elis wird die Friese durch Umschreibung genennet^ ^V!I, das ist! der Gür-

nunge» schloße», wird man, um mit einigem Zieratihr leeres Feld, das breiter als hoch war , zu unterbwchen, dieselben Trovhae» oder Zeichen a»geheftet haben,welche man früher an die Valkenkövfe heftete, an denenman nachher, wo sie fast bis zu gleicher Höhe mit denandern Theilen abgesagt worden, zur Zierde die Rinne»mit den Trovfen darunter anbrachte, »m den Ablaufdes Regenwassers, welches von dem Kranzleisten daranherablief, nachzuahmen. Fea.

1) ?>iu5l»n. I. 6. c. 10. 2-^1

2) I. 5. c.

Z) Vitruv. I. 4. e, Z.

4) I>>. I. c. 2. I. Z. c. i. I. 10. c, 6.

Vitruvius, wie auch Galiani tp- >S- n. 2. x.icio. », >. p- n. >,) bemerkt hat, versteht unttrdas ganze GesimS; aber anderswo (I. 6.c. 5>.) nimt er es für Architrav, welche Nedentun»es gewöhnlich hat. Ich weis, nicht, wer es iu der ,deutuna von Fries gebraucht haben mag; iu den von lWinckelma» angeführten Stelle» des Pausauiaika» ma» es nicht davon verstehe». Fea.