Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
461
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Zweites Kapitel.

tel cder die Binde/ welche iibcr die Gäulen umdas Gebäude herumläuft. >) An einem andern Or-te/ wo eben der Scribent von der Arbeit an derFriese des Tempels' der Juno bei Myeenä redet/saget er:dasjenige/ was über die Säulen erhaben gearbeitet ist / "

Mv«. Vei Anderen heisset die Friese ^«^-7/.-.--;') deritaliänische Übersezer des P l u tarchus/ Domi n i chi/hat an dem Orte/ wo jener von dem Tempel redet/welchen Perikles zu Eleusis bauen lassen/ dasWortc^vx--!, ebenfalls vom Kapitale verstanden.^)

1) ?ausan. I. c.

2) Iil. I. 2. c. >7. lZ. 3.^1

3) Lilien. 1.5. c.g. n. 33-

/,) Oominic^i, le Vito ?Iut2reo, in . i.

x. 233. l>. Plutarch 12.^1 versteht ohne Zweiselunter den Architrav, indem er hinzufügt,

daß Me tagen es über denselben das oder wie

Constantini in seinem Lexikon liest, d.

i. den Fries, legte, den so wurde vielleicht ausschlie-ßend der Fries der ionischen und korinthischenOrdnung genant, welcher, da er keine Trigl»phen undMetopen hatte, einer Vinde glich, die bei den Grie-chen und hieß, und daher wird wahrschein-lich das vom Plntarchus erwähnte Gebäude von einerdieser beiden Ordnungen gewesen sein. Der Fries derdorischen Ordnung hieß bei den Griechen ,Dreischliz. Wenigstens neiit Enrivides ihn so(Orcst. V. >3^2.) und gibt dem Fries dieser Ordnungden Beinamen dorisch; nnd Aristoteles, (lütlüc. »6^Xicoiii. I. 10. c. 3.) wo er das Vasament und denTriglWh als zwei verschiedene Theile des Tempels neiit :

wird auch nachher noch, als schon die Metopen hinzu-gekommen waren, Zrigl»vh genant worden sein, weilw.an glauben will, daß jene Schriftsteller sich des übli-chen Äunstausdruks bedient haben; den diesen Namen hat