4^0 Baukunst der Alten.
vergoldete Vase. Makrobins redet von einemTempel des Saturnus/ auf dessen Gipfel Meer-götter (Triton en) standen, welche in Muscheln blie-sen. 5) Auf den Akroteriis des Gipfels an dem Tem-pel des Jupiters auf dem Capitolio standen flie-gende Viktorien. 2)
§.10. Die spizig zulaufende Cornische des Gi-pfels wurde oben mit kleinen Zieraten besezet/ wel-che amazonischen Schilden ähnlich sehen / wie sich aneinem Tempel in dem vatikanischen Virgiliozeiget; 2) oft mit einer Art von Blumen und Blättern,wie es sich auf einigen erhobenen Arbeiten findet/und diese Besazung war vielmals von gebranter Er-de; von welcher sich noch Stüke erhalten haben. Zu-weilen war der Gipfel vergoldet.^)
K. An dem Gipfel selbst waren auch schonin den ersten Zeiten von Rom erhobene Arbeiten/ebenfalls von gebranter Erde. 5) An griechischenTempeln und öffentlichen Gebäuden waren Werkereich von Figuren: an dem angeführten Tempeldes Jupiters zu EliS war der Wettlauf der Pferdedes PelopS und des Önoma u S. 6) An dem Tem-pel der Pallas zu Athen war an dem vorderenGipfel die Geburt der Göttinen/ und an dem Hin-teren Gipfel der Streit derselben mit dem Neptu-nuS/ vorgestellet. ?) An dem Gipfel des SchazeS derStadt Megara/ zu Eliö/ war der Streit der Göt-
1) LsturnJl. I. 1. c. 6.
2) <1e Oaxitol. c. i5. x. 191.
3) Kum. 44.
4) 8meiiu5 iol. 6. n. 7.
6) ?!in. I. 36. c. »2. sect. 43 et 46. 1. 36. c. 2. «eet. 2,
6) Z?!<u8an 15. c. !0.
7) 16. I. 1. c. 24. t§- 6.^!