Zweites Kapitel.
auch in Rom/ oben auf dem Gipfel der Tempel,Statuen gesezet, und TarquiniuS Prise nsließ einen Wagen mit vier Pferden, von gebrauterErde gcmachct, auf die Höhe des Tempels des olym-pischen Jupiters zu Nom sezen/l) an deren Stellewurden nachher goldene, oder vielleicht nur ver-goldete gesezet. 2) Auf der Spize des Gipfels an demTempel des olympischen Jupiters zu EliS standeine vergoldete Vie toria,2) und an beiden Seiten,das ist auf den Akroteriis auf jeder Seite, eine
ZA. c. 12. scct. ^5.
2) I^iv. I. 29. c. 23. n. Zg.
Li vins spricht von goldenen Quadrigen, und sagtnicht , daß sie an die Stelle derer von gebrantein Thongesezt worden , sondern blos, daß man sie auf den, Cavitolioaufgestellt habe. Es scheint, daß in, Jahre Roms 4Z7 ,demselben, wo die Wölfin von Bronze verfertigt wurde,an die Stelle derer von gebrantem Thon andere, viel-leicht gleichfalls von Bronze, verfertigt worden. DieWorte des Livius (I. >0. e> i<Z. n. 2Z.) lauten:üolleni llnno Ln. et Ogulnii Iü6iles curules alicjllvt^tLneratorilzus tliem dixernnt; l^uvrun» i»onis niulct^tis,ex eo, c^noil in pulilicuni reclactuin est, üenea intolio liniina, et trium nienzai'uni »i-geulea v.isa in cell^^ovis, ^ovenl^ue in culmine cuiu c>ual!rig!z, et in! Leunisiniullieva inluntiuin eninlilnrnin zu!»
ulierilius lux-e, posucrunt. Ich glaube nicht, vermu-then zu können, daß Livins hier den Giebel derinnern Ca pelle oder iedicula. uud nicht den desTemvels selbst/ meine; den anderswo (I. >5. c. Z2.n. 41.) schreibt er in deutlichen, von diesen verschiede-nen >-!usdrüken, daß aus den Gipset der-cilicul-, ver-goldete Quadrigen gesezt worden : 60 mulcw
ustoruni ioaurulss in Lüjntolio in eella
^vvis s»pra lnsUgium -c-iieulw, et i'.uotieciin elixcs inau-i-aia. Fea.
2) p-lussu. I. Z. e. 10. s§. 2.I
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