Baukunst der Alten.
?<!«-< XISV-5, voluulos eolttmri!« genennet wurden.^)Die größten von solchen alten Säulen sind an einemAltare in der St. Peterskirche zu Rom ange-bracht/^) und auch die Säule von orientalischemAlabaster in der vatikanischen Bibliothek ist vondieser Art. Endlich wurden Menseln an die Säulengesezet/ welche kleine Figuren trugen, wie an den
i) L.ilin.'ls. in Voi>i8«. p. Angstasius, im L e-be» Pabsts Gregorius IN. ssect. ig4, t. i. i>. >76.)nent sie voluliileü ccilunniT. nach der Lesart der römi-schen, von Bianchini besorgte» Ausgabe, welcher ebc»so wenig wie so viele andere Notenmachcr bemerkt hat,daß Salmasius (I- e.) vorschlägt v»l>iule5, wie manin der That in verschiedene» Handschriste» lieset, welchevon Vianchini dort angesnhrt sind. Fea.
Z) Er meint die beide» Säulen, welche in der Capelle desSacrainents stehen. Diesen ähnlich sind die acht, welchedie vier Loggie unter der großen Cnpola zieren, undeine in der Capelle des Crucifires, welche Piranesi^>IaAnis. <ie' tioii». toi). 6. ÜA. 5.) abgebildet hat.Vor alte» Zeiten ziereten sie, zwöls an der Zahl, dieConsessio» des h. Petrus; eine derselben zerbrach beimHiuwegnehmen. Die gewöhnliche Meinung der Auto-ren, welche von der Peterskirche geschrieben haben,ist, daß Constantinus sie zu jenem Zweke aus Grie-chenland kommen lassen; aber ich glaube, daß es diesel-ben Säulen, gerade zwöls an Zahl, sind, von derensechsen Anasiasins (I, o.) sagt, daß Pabst Grego-rius III, welcher im Jahre 7ZI den päbstlichen Stuhlbestieg, und sie von dem Erarchen E n t» ch i u s erhielt,an jenen Ort gestellet habe, und sechs waren schon da-selbst. Sie sind spiralförmig gewnnden, wie jene vonMetall, welche Vernini an ihre Stelle gesezt hat,der also dadurch keine so ansschwcifcnde und selt-same Neuerung eingeführt hat, wie viele, der Geschickteunkundig, behaupten. Fea.
Z) Diese ist von oben bis unten mit cinsachen spiralsörmiggewundenen Reisen versehen. Fea.