Baukunst der Alten.
Vesuvius verschütteten Städte haben sich dergleichenDeken gefunden/ welche aber zusammengedrüket waren.
Z. 67. Die Treuen in den Tempeln/ welcheauf das Dach innerhalb der Mauer führeten/ warenWindeltreven/ wie in dem Tempel des olympischenIupiterSzu Elis/ in der Notonda/ in dem Tem-pel des Fried en 6 zu Rom/ 2) und in den diocletia-nisehen Bädern, i) In andern öffentlichen Gebäu-den/ die Stufen in den Theatern ausgenommen/ hatsich keine Trepe erhalten; den man wird die Stufenschon vor Alters weggenommen habe»/ wie man nochzu unseren Zeiten mit denen/ welche in der VillaHadriani/ und mit einer andere»/ welche ohnweitdem Palaste von Santa Croee zu Nom entdeket wor-den/ gethan hat. Jene führete zu einem offenenGange auf prächtigen Säulen/ ging gerade mit ih-ren Zlbsäzcn oder NuhepläzeN/ war aber nur achtPalmen breit/ welche Breite einem kaiserlichen Lust-Hause nicht sehr gemäß ist. Eben so breit warendie Trepen in dem vermeineten Lusthause des M.ScauruS auf dem palatinischen Berge/ wie Li-gorius in dem Grundrisse desselben/ welcher sichin dessen Schriften am gedachten Oxte befindet/anzeiget,
>) Pausn». I> 8. c. io. ^Z,
2) Diese halben euren dreiekige» Plan. Fea.
Z) IG. d. K. ll B. Z K. 15 §.^!
Eine ähnliche Trepe sieht man in dem Überbleibsel ei-nes Tempels nahe bei Girgenti, welche ein Meister-stük in dieser Art ist, wie Baron Niedesel in seinerNeise (l Br. 4l S.) bemerkt. it?o war auch jene,die Lu-cian erwähnt, (iu plulopciiiv Z. -Z.Z und etli>che Jahrhunderte vorher hatte man ähnliche Stiegen imTempel Salomo»is angebracht. (3 Kön. ü K. S N>Ioz. I. ö. r> 3. n. 2.) Fea.