Iimmer Gewolber mit Rohr gemachet (voltc ^ czni>->)und die Verfertigung derselben lehretPalladiuSund Vitruvius.^) ES wurde die Form des Ge-wölbes von Holz und Brettern aufgesezet/ und breitgetretenes Rohr/ welches durchgcbendS in Italienviel stärker und länger als in Deutschland ist/ aufdieselben gebunden; auf das Rohr wurde» Schlakenvom Vefuvio geleget und befestiget/ und über die-selben wurde Mörtel (vonPuzzolana) getragen/ unddie lezte Lage geschahe mit klein gestoßenem Mar-mor und Gypse. In einigen Häusern der durch den
» den offenbar I-icunai-ia und comuriv Verwechselt. Diese la-„ cun-ni-i, nicht die <ü>n>->r!r im eigentlichen Verstände, wur,„ den mit Cälaturen, d. i. mit e r h o b e n e n Figuren,, ausgelebt, oder gemalt, »der mit Kostbarkeiten ausgeziert,:? daher kommen des Virgils Icc^uenriu Diever-
» tieften, runde n und ra ut e»ek i g e n hießen„bei den Griechen nicht, wie W i n ek e l m a i!
„ sagt, die De ken. Dieses beweist die Stelle des Jose-vl> us in den Altertn m e r n (! > S.), wo er von den Bret-» t e r n deeDeke sagt, ste wären (2 , ex-
71 csvo) c-.
„ (!>. c. au,-"« Aus diesem werden Sie leicht
sehcn, was ich wider diese Stelle des Herrn W in ekel->, man habe. Noch weiß ich nicht, was ich mit den>, Worten machen soll: hatten sie Zieraten, sohießen sie /<?,/«?«,-a, den dergleichen Felderz, wurden genant. Es ist wahr, diese Deken
„ hießen I^uüsi-ia, aber nicht, weil sie hatten,„ es müßte den Winekel m a » »och die wunderliche An-„ merkung desServius (-»> Virg. ,rn. 1^ v. 627.) nachsagen» wolleil, welcher schreibt: /t,»r, <^uo«I per lintis-
„ tickon Wer kan aber glauben, daß aus
„ /acuv ÄNd durch ein lächerliches Antisti-
>, chon sollte gemacht sein?" Fernow.
>) Oo rc ruzt. I. c. >z.
2) 1^. c. 6.
Winckelman. 2. 19