Bankunst der Alte».
Apollo zu Delphi war / als auch in nachfolgendenZeilen: auch die Tempel der h. Sophia und derApostel zu Constantinopel hatten solche Deke».Der französische ttbersczer des PausaniuS har sichgeirret/ wen er unter andern dem Tempel desApollo zu Phigalia eine gewölbete Deke gibt: erhar das Wort welches hier/ wie inSgc-
meiN/4) das Dach bedeutet/ für die Deke genom-men: das Dach dieses Tempels war mir Plärrenvon Stein geleget. Brsagetes Worr heisset an eini-gen Orten des PausaniaS zwar auch die Deke/ abermir indem Falle/ wo es zugleich Deke und Dach
deutung haben. Er sagt/ daß der Verschnittene mit ei-nem Fächer einem Mädchen fächelte, welches nach demBade aus dem Bette lag; womit er vielmehr zu verste-hen gibt, daß der Verschnittene ihr Kühlung fächeln,als daß er ihr die Fliegen weg scheuchen wollen.Und gesezt auch, dies lezte wäre seine Absicht gewesen/so würde es doch nichts beweisen; den einem Schlafenden ^die Fliegen zu verscheuche»/ war auch ein vielleicht ausVerwnchlichuug entstandener Gebrauch zur Zeit des Kai-sers Pertinar, wie D i o im Leben des Severus(I. 7 c. 4-> meldet, in welchen Zeiten man in ?!omauch bei Tage die Fenster zu verdunkel» wußte, wieSvidius und Vitruvins bezeugen. In dem vonEzechiel beschriebenen Tempel zu Jerusalem, vom h.Hi er o u »mu s commenrirt (l^unnocnl. in I. >2.
c, 4. cu> 5vi i' .), waren in den Fenster» weder Glasnoch Frauettglas, sondern bloße Fensterladen von köst-liche-» eingelegtem Holze, und >olche Lädt» scheine» auchdie aus dem erwähnten Basrelief der florentinischen G>>lerie zu sein. Fea.
1) ?Iuil. V. v. 82,
2) Lo-Iin. <1c Orig t!onstüMillvi>> 64 et 7Z.
3) i. Z. c. 41. Z. 6.
4) Id. I, 5. c, lv. I. Z.