Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
431
Einzelbild herunterladen
 

Erstes Kapitel.

bedeutet/ wie in Höhlen.^) Unterdessen ist auchdieses Wort bei späteren griechischen Scribenrenzweideutig worden/ so wie die leztern römischenScribenten die Wörter / welche eine platte Dekc vonHolz und ein Gewölbe bedeuten/ mit einander ver-wechselt haben. 2)

§. 66. Diese Deken der Tempel wurden zuwei-len von Cedern gemachet. Die Deken der Kirchen zuS. H o h a n Lateran, und zu S. MariaMaggi-ore tönten uns von den Deken in alten Tempeln einenBegrif geben. Ich läugnc indessen nicht/ daß eSnicht vieretichte Tempel mit Gewölbern gegeben ha-be/ so wie es der Tempel der Pallas zu Athmwar. Solche Tempel aber hatten drei Navaten,wie izo gedachter Tempel / wie der Tempel des Frie-dens zu Rom/ und der zu Balbek; und in diesenTempeln bekam das Innere derselben von den Ge-wölbern/ welche mit Schisböde» von den Alten ver-glichen werden/ den Namen eines SchifS/4) undman saget/die mittlere und die Seitennavaten.

>) III. I. g. c. ZZ. Z. 2.

Ich glaube, daß Pausanias hie» auch blos vondem Dache spricht/ so wie anderswo (I. >, <? Z S.),da er eines Temvels des staubigen Iupitc r s »»,erwähnt; und siir die Benennung eines blöken Dachsoder der Bedeknng einer Hütte bedient stch Strabo deftselben Worres (l. 4, p- !v> I. >5... übrigens laugne ichnicht/ daß zuweilen auch I,il:u»ur. slache D eke,

bedeute / wie S » lburg zum P a u sa n i a s > c > g.Z. >.^ anmerkt/ und Win ekel man IG- d, K. NB.Z. K. 2Z§.) den Hesychins bei dem Worte«ersteht. Fea.

2) Lllliuas. iu Vvpizc. p. ZgZ.

8p >n, kelüt. 27.

4) Lsliuas. crcrctt. in Lolia. e. öü, xi L5L.