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2 (1825)
Entstehung
Seite
426
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Baukunst der Alteu.

§. 63. Dieses ist von den äusseren Theilen deralten Gebäude geredet. Die inneren sind überhaupt

?r auf's neue die Nage auf, welche er schon in seine»Nachrichten v o n d e n neuesten h er c u l a u i s chenEnrdekungen l oben S. 272.) gethan hat. Wir wollenhier der Vollständigkeit wegen etwas über die erwähnte Stehle beibringen. Die Frage ist: ob die Alten Läden andenFenstern gehabt, um die Zimmer dunkelzu machen, wie sie noch heutiges Tags üb-lich sind. Aus der sichern Art, sich ausziidriikcn, sollteman Klauben, daß Wi »ekel man alles, was diesenPunkt betrist, nachgelesen habe, oder daß wenigstensdie von ihm angeführten Autoren so zu verstehenseien, wie er ste erklärt. Aber jene Zweifel verschwimden leicht, wen man auch nur die von ihm angeführ-ten aber nicht genug erwogenen Stellen genauer be-trachtet. Und, um bei övidius anzusaugen, scheintes mir sehr klar, daß derselbe gerade von solchen mitLäden geschlossenen Fenstern svreche. Er sagt, daß erzur Sommerszeit um Mittag ruhte, und cineii Theildes Fensters ga n ;, den andern aber nur so geschlossenhielte, daß blos ein schwaches Licht, wie man etwa ineinem dichte» Walde, oder bei der Dämmerung lieht,hineinfiel. Die Stelle heißt: (l. i.eleg. 5.)

luellio lovantla toro.

?ars zdüperw luit, P>>r8 clausa lencstrse:

<)uale s^lvi« luuica Iiokl'i'e solent;

suklucent lu^iente crexuscula plia-do,

^ut ulii nvx öliut, nec tamin vrta <Iies.lila verecuuüiü lux est priebi ncla pui>Ili?<)ua latedras zperct ksdere pudor.

Winckelmaii, welcher in Rom schrieb, wo die Ge-wohnbeit ist, in den Nachiuittagstunden zu ruhen, unddie Fensterläden, wenigstens der Hizc wegen, zu »erichlic-