Erstes Kapitel.
merke hier eine Nachricht an, welche Ottavio Fal-c o n i e r i 2) aus Rom dem N i k o l a u 6 HeinsiuS ineinem Briefe gegeben von einem Gemälde, welches ge-wisse alte Gebäude und einen Hafen vorstellete, mitihren darunter gesezeten Benennungen, als: i-onici„ci-iviil, ?o. r'ävs'riAes, Er schäzet dieses Ge-
mälde von ConstantinS Zeiten. Die mit Farbenausgeführeten Zeichnunaen derselben befinden sich indem Museo des Herrn CardinalS Zl le xa n d e r Zl l b ani.Wen eS keine Betrügerei ist, so wären die GlaSfensteraus denselben deutlich zu erweisen: den eS sind anden Gebäuden grosie Flügelfenster bis auf den Bo-den herunter in großer Anzahl, eines nahe an demandern. -) Dieses Gemälde stand an der Wand ineinem Gartenhause der Villa Cesi einaesezet, aberder ieziae Besizer gedachter D'lla, der Prinz Pan-fil>, hat alles daselbst überweissen lassen, und alsoist nichts mehr von dem Gemälde zu sehen. B ellorihat es, in's Kleine gebracht/ in Kupfer vorgestel-let. )
1) Vurimann. L^Il. epist. t. p. 627. ^53.
2) Dieses beweiset nichts; den die Fenster konten auch VonFrauen«;las oder andern Materien sein, vondenen in den Anmerkungen zu den Briefen an B>-anconi die Nede ist. Fea.
Z) vet. k'lnn. p- i.
Winckelmaii bat nachlier in seinen Denkmalen<N. 204.) das Stnk dieser Malerei, unter welcher geschrie-ben ist: v^l.. 5^5511^5. abgebildet und erläutert mitge-theilt. Man kaii es sür ei» Bad der Kaiserin Faustiuahalten. Ebendaselbst bemerkt er, die gedachten Fenster seienso groß gewesen, dak sie bis an den Fußboden reichten, wieman sie in der Malerei stehet, und denen ähnlich, vonwelchen ich vorher gesprochen habe. Er wirst dort
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