424 Baukunst der Alte».
schiedeneit alten Werkens) und im Herculano hatsich ein solches Gitter ganz unversehrt gefunden.An einem runden Tempel auf der angeführeten er-hobenen Arbeit in der VillaNegroni gehen Gatter/ ianstatt der Fenster/ auf beiden Seiten der Thüre/von der Cornische bis auf den Boden/2) «ach Artwie sie sich oberwärtS an einem andern erhoben ge-arbeiteten Tempel befinden. ES gab auch Sälebei den Alten/ deren große und hohe Fenster bisauf den Boden heruntergingen.^)
§. 62. Daß die Römer schon unter den erstenKaisern Glasfenster gehabt / geben die platten StükeGlaS/ welche im Herculano gefunden worden, nichtundeutlich zu erkennen. ES redet auch Philo inder Gesandtschaft an den Kaiser Cajus vonGlasfenstern. 5) Die älteste Meldung derselbenfindet sich also nicht beim LactantiuS/6) wie HerrNiroii/ in einem gedrukten Schreiben aus London1769 an Herrn Venuti gerichtet/ vorgibt. ?) Ich
piu. ä'Lrcol. t. >. x. 22g — 261.
2) tMa» sehe unter den Abbild unge »Numero ^—45-^
Z) Hlonttanc. t. 5>. ^1. 1.?».
Vitruv, I. 6. c. 6,
Diese Fenster hießen bei den Lateinern vulv-e oderken'.'^ti'N vslvs^az. Plinius der Jüngere (I. 2.17. ) schreibt von seiner Villa Laurentina: un-
Vitruvius am angeführten Orte »eilt ste Iun>in.-> s^ne-stürmn Vlllvnta, welches Galiani passend durch l!n<!5U'as ßuisa <ii purte, Fenster wie Thüren, ubersezt hat.F ca.
L) Opkr, t. 2. p. 8gg. eäil. Ai>nzez'. Wlan vergleiche oben
S. ZS —Z7.^
<z) v? oxis I) i 7 c. g.
7) lMan vergleiche oben S. Zt — Z7.