Erstes Kapitel.
zum erstenmal öffentlich in der Rotonda sehen lassen.Man war auch in Zimmern mit hoch angebrachtenFenstern unter dem Winde und der Luft/ daher fin-det steh/ daß die Alten vor die Öfnungcn zu Fensternnur eine Deke gezogen. Auswärts waren diese ih-re Fenster nicht/ wie izo/ mit eisernen Gattern ver-wahret/ sondern anstatt desselben w^r ein von Me-tall mit Krenzstäben gegossenes Gitter/ welches inAngeln hing/ und auf und zu gemachet werden kon-te; es hieß claUnum. Man stehet dasselbe anf ver-
l) Digest, 1, ZZ. tit. 6. I, (^n-ositum ost, 12, Z, 8i do-
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ulVian sagt davon nichts i» diesen, auch von den?luslegern so viel und oft bestrittenen Geseze. Es scheint/daß er, wen er von Vorhängen der Fenster svricht, mei>»e, daß die Vorhänge in den Zimmern dienten/ demTageslichte und der Sonne den Eingang zu verwehren,weil man sie dunkel machen wollte/ wie auch »och heu-^ tiges Tags geschieht, während man, ihm zufolge / um
die Kälte von den Fenstern abzuwehren, Frauenglas indieselben sezte/ wie auch Seueca sagr (äe xrov!6. c.4. notur. l^uWst. I. 4. c. ult.) und Plinius der Jün-gere, (I. 2. cpist. 17.) IVc^ue spcculüria, schreibtIllpian, veln, c^lica fri^oris causa vet uulln^ >11
6omo suni. Niemand wird sagen, daß jener Steingedient habe, Dunkelheit zu bewirken, oder das Lichtzu Kindern, da seine Beschaffenheit und der Zwek seinesGebrauches war, ein Helles uud reichliches Licht durch-scheinen zu lassen, wie derselbe Seneea (exist. go>)
so auch M a r t i a l (>. I, exigr. 14. V. z —4. edit. La-dcri. ilj2^.)
ll^deinis vl>>ect.i notis spccu^zri!» puros^.dmittunt et sino tsece diem.
(Lons. Lssi!. A. in liexaincr, Iioniil, Z. n. 4. ) Von diesenVorhängen spricht auch IuVeua l (sat, g. V. I o5.) und an-dere Autoren. Aber oi'ter erwähut derer/ welche vorden Fenstern der Kirchen dienten, der Bibliothekar A «la-st a s i u s in denLebender P ä b st e, Feg.