Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
419
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Erfteö Kapitel.

Tempel bekamen/ wie das Pantheon zu Rom/ dasLicht von oben durch eine runde Öfnung,welche nichc in christlichen Zeiten durchgebrochen> ist/ wie einige unwissende Scribenten vorgeben; dendas Gegentheil beweiset der Rand/ oder die zier-liche Einfassung derselben von Metall/welche nochizo zu sehen und keine Arbeit barbarischer Zeiten ist.Da unterPabstUrban VIII. ein langer unterirdischerAblauf der Unsauberkeiten bis an die Tiber gezogenwurde/ san^ sich 15 Palmen unter dem innerenPflaster der Rotonda eine große runde Öfnnngzum Ablaufe des Wassers/ welches sich .durch die obereÖfnung in dem Tempel sammeln koiire. Es warenunterdessen einige runde Tempel ohne diese Öfnung.

K. 6n. Wen man aus den übrig gebliebenen al-ten Gebäuden / und sonderlich aus der Villa Hadria-

Licht gehabt, wie schon Cia >» pini (Vct. mo»um. t. i. c. 7.)durch die alt?» Gebäude selbst und durch die Zeugnissealter Autoren weitläufig gezeigt hat. Er bemerkt/daß in vielen Kirchen zu Rom z. B. die Zensier später-hin verenget worden seien, entweder, um sie auszubessern,oder um sich gegen die Kälte zu schüzen; oder von denMönche», um vom Lichte nicht in ihren Meditationen ge-stört zu werden. Fea.

1) Der Tempel des Gottes Terminus, der in dem Tem-pel des Jupiter Capitoliuus ciugeschlosse» war,hatte vielleicht eine ähnliche öfnung im Dache, durchwelche man den Himmel fehen koiire, indem es Sittewar, diefen Gott an einem offenen Orte zu verehren.(I^actanl. <Iivi». iustil. I. 1 c. 2Ü. tZviil. I'asl. I. 2. v.6?!.)

Fea.

2) Viele Gebäude, die man für Tempel hielt, warenBäder. (I'soü, ^nuck. po?.?»uloz u>v. 2^.) Fea.