Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
415
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Erstes Kapitel.

Thüren der Scheunc»/ und der Läden der Kauf-leute und Handwerker. Eines Theils können der-gleichen Thüren nicht so leicht/ als diejenigen/ wel-che einwärts gehe»/ aufgesprenget werden / und an-dern Theils hindern sie nicht im Hause/ und neh-men keinen Plaz ein. ES findet sich aber auch dasGegentheil; den an einem runden Tempel auf ei-ner der schönsten erhobenen Arbeiten aus dem Al-tertume/ in der VillaNegroni/ gehet die Thüreeinwärts auf.

t) Man sehe die Abbildung Numero <5/ und eine beiGruter <t. >> I>. Igö, Loi5!»r<I. pari, Z. lud. i26.)NachPlutarchus l^uklic. c. 2».^I scheint es, daß zu seinerZeit der Gebrauch/die Thüren einwärts zu vfnen / allge-mein auch in Griechenland abgekommen sei. Ebenso sagtHelladius B e sa»t in o us / oder der aus derStadt Autinoia in Ägypten gebürtig war, in seinerChrestomathie, von welcher Photius 27g.

col. iS^5,Z einen Auszug gibt, den Meursius (Ox,t , 6. col.ZZi. erläutert hat, dasselbe voiisciiier Zeit,d. i. vom Anfange des vierten Jahrhunderts der christ-lichen Zeitrechnung unter Licinius und Maximilia-»us, indem er die oben aus dem Plutarchus er-wähnte Stelle sast wortlich wiederholt: läeo ->xu<! co-zuicos cxeuntes ziulsaut lore8, c^ii^ nou, ut uos

iiunc, ostia vlii» »perivb-iiitur iiNi.'rius, sei! »llvcrso

Iiioclo. CIIIIN Uullenles M.1UU ziulü.'liitei»

Dessen ungeachtet tönte man sagen, daß in jenen Zeilenblos der größere Theil die Thüre nicht mehr na Haus-sen ösnete; deii es scheint mir ungezweiselt, daß einigesie auch noch zur Zeit des Justiuianus, d. i. gegendie Mitte des 6 Jahrhunderts so ösneten, wie sich ausdem Fragmente des Nechtsgelehrten Scävola ergibt,welches dieser Kai-'er unter die Gc.'cze mit ansnahni,die zu seinerzeit gelten sollten, (t>-n<Iect, I. S. «it. 2.lle Kervit. ^ilLll. uiiz. liliea ult.) Die Thüren an enNuden der Krämer sind wahrscheinlich immer 0 wieauch »och iezo, »ach a ussen geösner worden. Fea.