Baukunst der Alten.
chischen übersezet/ oder doch Nachahmungen grie-chischer Stüke. Die Ursache dieses Zeichens voninnen war/ daß diejenigen/ welche nahe am Hausevorbeigingen/ sich vor einem Stoße der ausgehendenThüre hüten könren. Zu Rom wurde in den erstenZeiten der Republik dem M a r c uS V a ler i u S/ ei-nem Bruder des Poblicola/ als ein vorzüglichesUnterscheidungszeichen gegeben/ daß dessen Thüreauswärts ausging/ wie die griechischen/ undman saget/ eS sei die einzige Thüre in Rom gewesen/die also beschaffen war. Unterdessen siehet man aneinigen Begräbnißurnen von Marmors) in derVilla Matt ei Z) und Ludovisi/ an welchen derEingang zu den elysäischen Feldern durch ei«Thüre vorgestellet ist/ dieselbe auswärts ausge-hen; auch in dem vaticanischen Virgilio ist dieThüre also an einem Tempel/ wie noch izo die
1) vinn)-s, Hai. ü.oiu. I. 2. c. Z9. ?1utarcli. ?o-
c. 20.
Nachher wird es auch in Rom üblich gewesen sein,die Thüre »ach aussen zu öfnen , ohne daß es ein beson-deres Vorrecht gewesen; wie man aus dem Rechtsgelehr-ten Scävola schließen kan, dessen noch weiter untenwird erwähnt werden, und der zu den Zeiten des Ci-cero lebte. F e a.
2) Älontkmc. cxjzl. t. 5. sil, 122.
Z) IVIonuii». AIuttiiLeior. t. Z. tak. 63. liA. 2. Das-
selbe sieht man auch an einem Tempel in einem Basre-lief an der äusseren Mauer der Hauvtkirche in Floren;,abgebildet bei Gori ant. in kir. url> 2. tal).
i i.) und an dem Tempel aus dem früher in der Ga-lerie z» Florenz befindlichen Basrelief, welches Pi-ranesi (-leila Aagllif. d<z' l^oni. talz. ZL. k. I.) abgebil-det hat. Nitrnvius N. 4. c. 6.) sezt als allgemeineRegel, daß die Tcmvelthiircn in alle» Ordnungen derBaukunst sich nach aussen öfnen. Fea.
lMan sehe unter den Abbildungen Numers 14,?