Baukunst der Alten.
pel waren oben enger als nuten, i) wie viele Thü-ren ägyptischer Gebäude, welche Pococte da-her P y r a m i d a l t h n r e n nennet. In neuere» Zei-ten sind dergleichen Tliüren an Festungswerken undCastellen angebracht, deren Mauern, wie die ägyp-tischen, schräg gehen t» scr-»^»), wie der Eingangzum Castel S. Angelo ist. Bernini hat in dempäbstlichen Garten zu Castel Gandolfo, wo eineMauer, »ach Art eines Aussen Werks, schräggezogen ist, die Thüre ebenfalls enge zulaufen las-sen. Aber es ist falsch, was Einige vorgeben, daßan dein farnesischen Palaste zwo dergleichen Thüren,und einige in der Cancellaria von Vignola gebanetsind: ^) V i g n o l a hat niemals Hand an dieses Gebäudegeleget. 4) Diese Art Thüren scheinen den dorischenTempeln eigen gewesen zu sein ! den sie ist also gebauetan dem Tempel zu Cori,5) welcher gleichwohl nicht
1) Ocmpüter, ütrur, reg. t. >> tali. z>. 266. Hier ist ei-ne der sogenanten hetrurischen Vasen abgebildet ist, aufwelcher stch eine nach 0 >en verengte Thüre befindet. Fea.
2) ot 15.18t. t. 1. p. 107.
fBe schreibe d. geschnitt. Steine, t Kl. 2 Zlbth.3? N.Z
Ä Es wäre ein Beweis dieser Beliauvtung zu wünschen,da die allgemeine auch von so vielen Autoren ange-führte Sage meldet, daß Nignola die Thüre koriuthi-scher Ordnung an der Kirche von S. Loren;o undDamasv, neben der Cancelleria, gebauet, und auchfür die Cancelleria selbst eine Thüre dorischer Ordnunggezeichnet habe, die aber nachher nicht ausgesühret wor-den; daß er ferner den Theil des Palastes Farnese ge-bauet habe, in welchem stch die Galerie der Carraecibefindet, nebst vielen Verzierungen an Thüre», Fenster»und Kaminen. Vilo clv' xiü cvlol-ri arclületti>
t, 2. p 24.) Fea.
?) piranesi, Lora. lav> I.