Erstes Kapitel.
Palaste des Cäsars/ als eine Vorbedeutung sei-ner künftigen Vergötterung angesehen wurde,^) soist dieses nicht von einem bloßen Gipfel/ sondernvon erhobener Bildhauer arbeit/ oder garvon ganzen Figuren an demselben/ wie an denTempeln waren/ zu verstehen. Pompejus hatteden Gipfel seines HauseS mit Schi fsch nä belirauSgczicret/ welches'/ wie Casaubonns meinet/durch <Iornu5 angezeiget wird,
§. 6 t. Die Höhe eines' Tempels' wurde bis andie Spize des Gipfels gerechnet; folglich war dieHöhe des Tempels des Jupiters zu Agrigenlumvon 12» Fuß.
Z. 56. Die griechische Benennung des Gi-pfels wird insgemein weit hergeholet/ und manwill in derselben die Ähnlichkeit eines' Adlers mitausgebreiteten Flügeln finden. Ich binder Meinung/ daß man anfänglich einen Adleran die Gipfel der Tempel gesezet habe/ weil dieältesten dem Jupiter gewidmet waren/ und daßdaher die Benennung komme.
ß. 66. Die Thüren der alten dorischen Tem-
1) in (^8. p. 7Z3. sc. 63. p. 28Z. ellit.
Cäsars Gemahlin sah dieses im Traume her-abfallen. ^
2) düpitvlin: Ovr6iarii ires, x. 189. e61t. Lcrlxt. Hist.
?äi'. 1620.
Z) 8alma8. IVvlN in Zpai'Uan. p. , ^cluii'e.8ur difiic. Aener. c^ul 8e trouvent 6an8 Ie8 aut.
4) Über die Ableitung dieses Wortes verbreitet sich Begerweitläufiger n. Z. ^.6.7.) , welcher glaubt/
es habe seinen Ursprung vom Adler, den man auf denGiebel oder in das Giebelfeld stellte, wovon sich inbeiderlei Art Beispiele, besonders auf Münzen, finden»F e cu
lMan vergleiche 2 K. 11 §. 1