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2 (1825)
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401
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Erstes Kapitel» 4oi

in dem Portieo deSÄetelluS ionisch gewesen.^)Daß auch in andern Voluten allegorische Vorstellun-

Bedeutung batteil, wie wahrscheinlich so viele andereFiguren, die an Kapitale gesezt worden; oder endlich,daß ne, wie so manche andere Zieraten ein bloßer Ein-fall der Künstler gewesen, von dem sich also kein sc i cn-tisischer Grund angeben läßt.

Alle diese Muthmaßungen aber sind nichtig, sobaldwir bemerken, daß Winckel m a ii vor allen Dingen zuersthätte untersuchen sollen, ob das Kaoitäl in der KircheS. Lorenzo, seiner Form »nd dem St»l der Arbeit nach,wirklich in die Zeit des Angustus zu sezen sei. Ichhalte es mit mehreren Kunstverständigen, die es genauerbetrachtet haben, um einige Jahrhunderte später, wie

gleicher, durch die Stelle des Pli»ins verleitet, sich zuWinckelmaiis Meinung neigt. Wen man eZ alsosür eine Arbeit späterer Zeit hält, so kan man glauben,daß die gedachten Thiere die Namen der Künstler, diesie verfertigt, oder dessen, dein das Gebäude gehörte,symbolisch bezeichneten, von welchem Gebrauche sichmehrere Beispiele aus alten Denkmalen finden.

Am angeführten Orte in de» Denkmalen äussert W i n>ckelm a n dieselbe Meinung, statt coluninilrum,

zu lesen, und zeigt sich sast geneigt, eine solche Änderungzu billigen, die aber nach der vorhergehenden Anmerkung,und besonders nach dem Unterschiede, den Plinius zwi-schen und cüpiwlluul macht, völlig unstatthaft feinwürde. Fea.

t) Es folgt auch, nach dem was oben gesagt worden, ansder Stelle des Plinius keineswegs, daß die Tempelim Portieu des,Me te l l u s j o n i sch gewesen, so wie manebenfalls nicht fagen kan, daß das Kapitäl in S. Lo-renzo zu einem der genanten Tempel gehöret habe/ daPlinius nicht bemerkt, wie es wahrscheinlich geschehenfein würde, daß diese Figuren auch an den Kapitälen an-gebracht gewesen. Diese Folge ließe sich viel eher aus demPolluv ziehen, welcher (>.7. c. 27. segni. 121.) dieBasis der jo» i sch e n Säulen , nent, zum

Unterschiede der Basis der dorischen Säulen, die er

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