Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
400
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Baukunst der Mm.

sagen, daß es besser wäre/ anstatt column.ii um, >v,- ^zu lesen. ES wären also die Tempel

dieser Materie gesprochen haben? Warum will man nicht ilieber sagen, daß spn-a der toruz genant worden/ weiler wie ein Ring um den Schaft der Säule oder derBasis geleget worden, welches Festus zu sagen schein

junis uunlicu's in orlzciu convoiutus ; ul> eaciLui timne55i»>ilitu<line> Oder weil irgend eine gewundene Ar-beit darauf war, wie sich so viele Nasen mit Schniz-werk aller Art sinken, deren einige man bei Piranesi((lcila magnif. cle' I^VIN. tJV. ) abgebildet findet.Ferner, wer weiß, ob aus diesen Werken Kau,rus und Batrachu § nicht ihre Zeichen auf eine Weisesezen wollen, daß sie nicht so leicht von der Zeit zerstö-ret wurden, also der Meinung Win ckel maiis entge-gen, vorausgesezt, daß der Wulst glatt war. Mantöüte auch aus der Erzählung des Plinius selbst ver-ninthen, daß es blos eine Volkssage gewesen; oderwenigstens koiite ma» annehmen, daß jene beiden Knust- >ler die Eidexe und den Frosch wie ein S»mbvlihres Namens, ans bloßem Vergnügen und ohneunterschied auf ihre Werke gesezet haben, nicht weil esihnen verboten gewesen, ihre Namen mit Buchstaben aufieue Tempel zu sezen; den ausser dem torus, von wel-chem Plinius redet, und dem Kapital in S. L o r e n z o,finden sich dieselben Figuren auch auf einer Rosette, dieman in späteren Jahren in der Villa des Cassins zuTivoli ausgearaben, und die jezo im Museo Pio- Cle-mentino ausbewahrt wird, wo sie von Visconti imersten Bande seiner Beschreibung desselben (tav,/v,». i v.)abgebildet worden. Es ist jedoch zu bemerken, daß aufdieser Rosette sich auch eiue Biene oder anderes Jnsectbefindet, welches sich nicht recht erkennen läßt, da esbeschädigt und zum Theil zerbrochen ist. Daraus köntema» entweder schließen, daß Sau rus und Batrachusbei diesen« Gebäude, wen wir eS ihnen zuschreiben wol-len, noch einen andern GeHülsen gehabt haben, der alsZeichen seines Namens eine Biene daraus gesezt,oder daß alle diese Figuren eine andere uns unbekante