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2 (1825)
Entstehung
Seite
387
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Erstes Kapitel. ss?

zwischen dem Kastor und Pollux nebst demParis sizet.

§.33. Die dorischen Säulen aber sehen wir,säst von ihrem ersten Ursprünge/ an gedachten dreialten Gebäuden zu Pest»/ an einem Tempel zu Gir-genti/ und an einem andern zu Korinth; 2) siesind gleichsam nur der bloße Schaft von an-dern Säulen. Ihre Form ist kegelmäßig oderkonisch verjünget/ das ist/ sie laufen beinahe wieein oben gestuzeter Kegel zu. Die zu Pesto bestehenaus vier StükeN/ und sie sind/ wie die andern, ge-reift. Das Kapital derselben ist blos eine flach-rundliche Ausschweifung/ da wo spätere dori-sche Säulen die sogenanten Eier haben/ und aufderselben lieget unmittelbar die Tafel/ AbaenSoder Trapezium g«nant/ welche weiter über jenesTheil hervorspringet/ als an den ältesten Tempeln inGriechenland. Dieser starke Vorsprung gibt demKapitäl eine mächtig große Gestalt. Die Höheder Säulen/ welche 6 Durchmesser des Fußesder Säule haben sollte/ hat nicht 6, und angedachtem Tempel zu Korinth haben sie nur 4 Durch-messer. 3)

§. 3^i>. Die Eigenschaften der dorischen Ordnungsind die Triglyphen oder Dreischlize/ an demniittelsten oder breitesten Gliede des Ge-bälks ober der Friese/ die Tropfen an demunteren Gliede d^s GebälkS/ und die soge-nanten Zähne/ welche unter dem Gebälke hän-

») panci'Azi, Licil. t. 2. xart. 2. wv. 11. 12. 1.?. —

?iranesi, tav. 22. iiA. Z. Fea.

2) Ruines 6es plus keaux monum. äe la t. 2.x. xl. 17. p. 44.

3) lue t. z. part. 2. x. »L.