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Baukunst der Alten.
gen. An einem der Tempel zu Peste waren dieTnglyphen nicht in der Friese selbst gearbeitet/sondern besonders eingesczet/ welche bis auf ein ,einziges heruntergefallen sind: diese sind alle an lihren Enden rundlich gehalten/ welches man ananderen Triglyphen nicht siehet. Anstatt der Zähneunter dem Gebälke sind an diesen Tempeln rundeLöcher/ und jedesmal drei Reihen von sechs run-den Vertiefungen in einer jeden. An dem Tem-pel des TheseuS zu Athen sind sie hohl/ abervierekicht/ und jedesmal zwo Reihen.'»)
Vitrnvius t>. 4, c> 2.) will/ daß dn- dorischen Ord-nung die Triglvvhen/ und der ionischen die Käl-berzähne eigentümlich seien. Aber/ daß auch derdorischen Ordnung Kälberzähne gegeben worden/ be-weiset die Graburne desSeipio Barbatus aus dein5 Jahrhunderte Roms/ die inan als ein Gebälk betrach-ten kan/ den sie hat zu oberst den Kran; mit den Kälber-zähnen/ u»rer diesem den Fries mit Triglvvhen und Me- ,toven / deren jede eine Rosette enthält! und der untereglatte Theil/ wo die Inschrift sich befindet/ kan als derArchitrab betrachtet werden. LMan sehe die Abbildungunter Numero Z2 u. An dem Tempel zu Cora,
welcher gleichfalls dorischer Ordnung ist/ sieht man Käl-berzähne am Kranz über der Thüre der Cella. F e a.
2) Die Trigwpheu fanden sich blos am kleinen Tempelzn Pästum, nicht an den andern Gebäudenwie PaterPaoli (Oiss. 4. 11. 24.) berichtet, obgleich sie in feine»Abbildungen auch den» großen Temvcl gegeben sind/ milden Trovfen darunter/ von welchen sich aber auch an demTrigwphen/ der an dem kleinen Tempel übrig gebliebenist/ keine Spur gefunden hat. F e a.
Z) So sind sie an dem größten Tempel/ an dem klei-neren sind sie berfchieden. fMan sehe die Abbildungunter Numero S u. 7.Z Fea.
4) 1. xl. i ä.
Vitruvius sl. 4. Z-) fchreibt bor, daß man tiiTropfen in drei Reihe»/ und fechs in jeder Reihe/ mache.F e a.