Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
375
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Erstes Kapitel.

Z?6

ist Thiere»/ Gewächsen und Gebäuden schädlich / dencr führet schwere/ dike und feurige Dünste mitstch/verstnstert den Himmel/ und verursachet daher eineEntkräftung in der ganzen Natur. Zu Methanain Griechenland riß man einen Hahn lebendig voneinander/ und es liefen zwo Personen mit diesenHälfte» um ihre Weinberge herum/ in dem Aberglau-be»/ daß dieses ein Mittel sei wider diesen Wind/ wel-cher ihren Wein verwelke» machete. l) Es zermal-met derselbe Eisen und andere Metalle/ und eiserneGegatter an Gebäuden an, Meere müßen von Zeitzu Zeit erneuert werde» / wozu die salzige Meerlustauch nicht wenig beiträgt. Das Blei auf der Cu-pola der St. PeterSkirche i» Rom muß alle zehenJahre theils umgeleget/ theils ausgebessert werden /weil es' von diesem Winde zerfressen wird. 2) Wi-der den Eittfluß dieses Windes baueten die Altengegen die Mittagseite vielmals mit dopelten Mau-ern/ doch so/ daß mehr Raum blieb/ als wo dieMauern blos wegen der Feuchtigkeit dopelt waren:

Ausführlicher beschreibt seine schädlichen Wirkungen H i v-vokrates (llll ^<>uiz. sect 2. Z> 6.j)

auditum AravantcS) caliLinosi, caput Ai-avi!Nl.<?5,

<Zi88o1vent^e8. Auch der lideccio erzeugt zuweilen Krank-heiten/ aber anderer Art. lle uaüvaCWÜ c. 3 — 4.) Fea.

z) I. 2. c. 34. sZ. 3.^

Pausanias spricht wirklich von dem der Griechenoder dem ^.sr!cu8 der Lateiner und Ildeccio der Jtaliäner,nicht vom 8cii'ocL0) den Winckelman iin Sinnehat. Fea.

2) Es ist nicht der Wind allein, der das Vlei zerfrißt,sondern auch die große Sonnenhize, die es schmelzt, der-maßen, daß es zuweilen an Stellen geschmolzen fließt;auch die Wintersroste tragen viel zu dessen Verderbnißbei. Fea.