Vauklmst der Alten.
und izo sc.ii-occo heisset. l) Dieser Wind kömt ausAfrika/ wie bekant ist/ und herschet sowohl überdie Küsten von Italien/ als von Griechenland: er
t) Winekelma» begeht hier in Benennung der Windedasselbe Versehen, welches er in der Geschichte derKunst B. >Z K. lZ §.) begangen hat. Der Wind,welchen die Grieche» die Lateiner ^.si-icus, und dieJtaliäner Ukccciu nennen, ist vom scirocco verschieden.Dieser hieß bei den Griechen ?ü,v/ic,-tx, bei d?>l
Lateinern eurouotus und euroausier. Der erste wehetzwischen Süd und West, der zweite zwischen Süd undSst. Me alte» Seribenten, welche von der Zahl und denNamen der Winde gehandelt habe», stimme» darin übwei». (Vitruv. I. i. c. 6. ^lin. l. 2. c. 47. sect. 46. Lenec.nalur. c^uTst. I. 5. c. r6. I. 2. c. 22.
Veget. 60 rc milit. I. 4. c. Zg.) Und weil wir dieDe»kmals der alten Kunst betrachten, so finde» !:ir sieaus den Windzeiger» oder Winduhren eben s»vertheilt; z. V. an dem berühmten Thurm der Winde inAthen; ferner auf dem zu Gaeta; auf dem, welcher inder Camxagna di Roma vor der Porta Cavena gefundenund vom Pater Paciaudi erklärt worden, und aufdem, welcher in den Bäder» des Titus gefunden undvom Zlbate Vifconti für das Mufe» >« Pi 0 - Cleme»!t i » u 1» angekauft worden, auf welchem die Namen deriwöls Winde in griechischer und lateinischer Svrache ge«schriebe» stehe». Der likeari» ist vielmehr kalt undbesonders stürmisch, wie ihn auch Horaz (I. >. c-i-m.
I. V. iZ. c!»»i. Z. V. 12.) u»d Virgil (>Dn. I. I.V. 90.) nennen. Aber der scirocco bringt die hier und amangeführten Srtc der Geschichte der Kunst beschriebe«»e» Wirkungen hervor; in noch stärkerem Grade jedochthut dies der »ustcr oder der von Süden wehende Wind,der in Nom gewöhnlich nicht vom üciro^co unterschiedenwird ; uud daher nennet ihn auch Horaz (I. 2. 5 ->t. 6.v, lL.) mit dem ausdruksvolle» Beiwort austcr,
und Statius (S)Iv. I. 2. c. 1. v. 146.) »eilt ihn
— — — 8ic plena ma//ANoXMaillur vinct» noto.