Erstes Kapitel.
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an der Kirche la Madonna de' Monti zu Nom;auch die ausser» Mauern des Palastes der Herzogezu Nrbiiio sind aus geschliffenen Steinen. DieseZiegel/ welche zu Mauern und nicht zu Fuß-boden dienen sollen/ werden an beiden Enden brei-ter als in der Mitten gemachet/ damit man sie fastohne Mörtel auf einander legen könne: den derMörtel wird innerhalb/ wo die Ziegel nicht schlie-ßen/ geleget. Daher geschiehet eS/ daß an Mau-ern von geschliffenen Ziegeln die Fugen zwischen ih-nen fast unmerklich sind.
§. 24. Wen ein Gebäude gegen die Anhöhe ei-, neS BergeS/ oder sonst an ein erhabenes Erdreichaufgeführet wurde/ zog man/ die Feuchtigkeit ab-^ zuhalten/ dopelte Mauern/ so daß zwischen bei-den ein starker Span Naum blieb. Dieses siehet mani am deutlichsten an den hundert erhaltenen Gewöl-bern in der Villa Kaisers Hadriani bei Tivoli;^ daher diese Gewölber noch izo so troken sind/ daßdas Heu viele Jahre in denselben liegen kan. DieseMauern sind innerhalb mit solcher Sauberkeit gele-get/ und ihre Fläche ist so glatt/ daß man siehet/die Absicht sei gewesen/ das Anhängen der Feuch-tigkeit zu verhindern. Dieses dienet zur Erläute-rung dessen/ was VitruviuS davon lehret.^) Per-rault hat sich unter dieser dopelten Mauer,wer weiß was vor ein Werk mit vielen Canäleir»der Rinnen vorgestellet.
§. 25. Eine andere Ursache dopelter Mauernwar, sich wider den Wind zu verwahren/ welcherbei den Griechen bei den Römern ^.tn^s,
2) HIemone Urkino. Koni. 1724. kol. .c. 3. p. 46.2) I.. 7. c. 4.
L) Vitruv. I. c.