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2 (1825)
Entstehung
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371
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Erstes Kapitel. »7t

wohl ganze Gebäude, welche völlig so gemauertsind/ erhalten/ wie unter andern die sogenanteVilla des MäeenaS zu Tivoli ist / der Rest vondem Tempel des Herkules daselbst/ die Überbleib-sel von der Villa des Lucullus zu Frascati/und große Stüke Mauern von der Villa deSDo-mitianus zu Castel Gandolfv/ in der VillaBarberini/ zeigen; i) und in andern Ländern ausserItalien befinden sich mehr Überbleibsel von dieser ArtMauerwerke. 2)

§.22. Was die Mauern von Ziegeln betrist/so sind sie erstlich an sich selbst/ und hernachdas Übertünchen oder Übertragen derselben zubetrachten/ wohin auch die Fußboden gehören.Die Mauern von den großen Gebäuden der Nömersind nicht durchaus von Ziegeln, sondern nurmit denselben gefüttert/ und muri s cor«o->,wie man izo redet: das Inwendige derselben ist mitkleinen Steinen/ Scherben und dergleichen/ undmit Mörtel ausgefüllet/ so daß vom Mörtel allezeitdas Drittheil mehr ist. VitruviuS nennet dieseArt Emplekton; H er redet aber nur von Mauern

5) Der Marchese Galiani bemerkt bei der angeführtenStelle des Vitruvius sehr richtig, daß Von diesemnezförmigen Gemäuer mehr Monumente übrig gebliebensind/ als von andern Arten/ obgleich Perrault eSohne Grund läugnet, Er glaubt/ daß das leichte Reisse»/welches Vitruvius »nd Plinius daran bemerken/ Vonden nicht horizontalen Lage» der Steine herrührenkönne/ aber daß dessen ungeachtet diese Arbeit wegen derKleinheit der Steine »ud der Menge von Kalk/ die dazuerfordert wird / sehr dauerhaft fei. Unter den in dieserHinsicht merkwürdigen Gebäuden zeichnen sich vorzüglichzwei zu Vaiä aus / wie Pater P aoli in seinem Briefean michs §. 45.) bemerkt. Fea.sMan sehe die Abbildung Num. 2.Z

2) IZurniunu, LM. t. 2> ig>.

3) I., 2> c. ö.