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2 (1825)
Entstehung
Seite
370
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Baukunst der Alten.

dorischen Kapitaler». Der Raum zwischen zweienderselben zeiget a»/ daß ein Kapitäl fehlet/ und daßderselben, so weit die Architrave sichtbar ist/ sech-zehen sein müßten. Dieser Balken ist aus kleinenSteinen, etwa von zween Palmen ein jeder, zu-sammengesezet, welche gehauen sind, wie eS izo ge-schehen würde in gleichem Falle.

§.21. Die Mauern von kleinen Steinen wur-den insgemein mit keilförmig gehauenen StükenTufo, deren Fläche vierekt ist, oder mit eben sol-chen Kieselsteinen beleget und gefüttert, und dieseArt heißet bei den Alten opus weil die

Lagen dieser Steine nach Art deSGestriks einesNezeS gehen. Diejenigen, welche diese AuSfüt-terung als lange Würfel vorstellen, irren sich. <)Vitruvius behauptet,^) daß dergleichen Mauer-iverk nicht dauerhaftig sei; es haben sich aber gleich-

1) widert!, Zell' I. z. c> g. Von ihm hat Per!rault genommen, was er über diesen Gegenstand sagt.W i n ck e l m a ii.

Zilberti irret sich nicht, den was derselbe sagt, istvon dein, wie Winekelman es versteht, sehr verschie-den. Er behauptet im Wesentlichen blos, daß das nez-förmige Mauerwerk der Alten oft mit Stellen Von läng-lich vierekig«n Ziegelsteinen in Form eines Parallelogramsunterbrochen sei. Seine eigenen 'Worte lauten, wiefolgt: lo !i<i avvcrtito, cke smielii usavon» nelle

reticolate ii reclnto, fasse <11 einrjue

vr<Iini <Zi raaitoneiiii, o non meno 6i ire; e clie iuli!,v almeno un vrcline lasse <li piene non ^osse clislo »Itre, nia licn piu lun!>Iie, e pru la^gke. Dieses Wirddurch die Abbildung bestätigt, die er davon beifügt. I»Vielen anderen Arbeiten dieser Art machen die Reihen vongroßen Steinen oder langen Ziegeln zu 6 bis 7 über ein-ander, wie im Amphitheater zu Lucca und zu Arezzo,dieselbe Wirkung, wie Guazzesi bezeugt. (Oissert. in-,toruo snlit. l'ose. oper. t. i. p. 22.) F e a.

2) I.. 2. e. Ü. I. 36. c. 22. seeu Zr.