Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
369
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Erstes Kapitel. 269

Eine Stadtmauer von solchen Steinen ist auch aufder Säule des Trajanus vorgestellet.

§.20. In Bogenwerken/ an Wasserlei-tungen, Brüten und Triumphbogen wurdendie Steine keilförmig gehauen/ welches Per-rault/ ohne Rom gesehen zu haben/ hätte wissenkönnen/ damit er nicht behaupten wollen/ die Altenhätten diese Art die Steine zu hauen/ welche seineNation I» cous>e <lcs pierrcs nennet/ nicht verstan-den/ und daß sie daher keinen Bogen von Steine»/sondern nur von Ziegeln machen können, l) Eshat sich derselbe nicht erinnert/ daß Vitruviusselbst von Bogen aus keilförmigen Steinenhandelt. Ferner leget er seinem Abaten in denMund/ daß diese Ungeschiklichkeit der Alten Ursachesei/ daß man Architraven aus Steinen machenmüßen/ welche von einer Säule bis zur auderngereichet/ und weil man die Steine nicht allezeitvon einer erforderlichen Länge gehabt/ daß mandaher die Säulen enger zu fezen genöthiget gewe-sen. Dieses ist eben so falsch als das vorige:den an einem Reste eines der ältesten Gebäude inRom / aus dem Campidogliv/ an der Wohnung desSenators/ siehet man von einer dorischen Ar-chitrave den untern Balken übrig/ an wel-chem die sogenanten Tropfen hängen/ nebst acht

1) «Zes anc. et «lez lliotl. t. i.

2) I.. 6. c. 11.

Er spricht daselbst von Bogen aus keilförmigen Stnke»,doch sagt er nicht ausdrnklick, ob die Keile von Ziegeloder von Stein lind. Aber Strabo (I, Z, p, Z6o.)sagt deutlich, einige alte Cloake» in Rom seien von einersolchen Breite und Hohe/ das, ein mit Heu belad e-,ner Wagen hindurch fahren köiite. Sie waren ausStein gewölbt, wie noch jezo die Cloaea massimazeiget! auch das Thor zu Pastum ist aus Stein gewölbt.